Projekteröffnung in Grundschule INSOBEUM Rositz im Altenburger Land/Thüringen

2016-01-20_OVZ Das schnurrtQuelle: Osterländer Volkszeitung, 20.01.2016, S. 11

 

 

2016-01-19_LVZ-online Richtiges Verhalten - RositzQuelle:  Leipziger Volkszeitung LVZ-online 19.01.2016

Kita „Haus der kleinen Füße“ beendet das Projekt „Nina und der Fremde“

Nobitz S. 3 Nobitz S. 4

 

Quelle: Nobitzer Landkurier vom 22.08.2015, S. 3 und 4

Policat wacht jetzt über Nobitzer Schüler

Eröffnungsveranstaltung Nobitz 04.03.2013 122

Foto: Privat

 

Einen plüschigen Freund und Helfer samt Magnettafel und Arbeitsmaterialien zum Kinderschutz hat Steffen Gründel (vorn) der Grundschule Nobitz übergeben. Der Polizeihauptkommissar wurde 2012 für sein Projekt „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ zum Thüringer des Jahre gewählt. Von der Siegprämie ließ er das Set anfertigen. © Bericht Seite 13

OVZ 05.03.2013, Seite 13

 

Quelle: Osterländer Volkszeitung vom 05.03.2013, S. 1 und S. 13

Steffen Gründel ist der „Thüringer des Jahres 2012“ – Teil 1

Vor der Online-Abstimmung

Am 29.02.2012 wurde Steffen Gründel durch die Thüringer Ehrenamtsstiftung  und  den MDR Thüringen zum „Thüringer des Monats Februar 2012“ gewählt. In der Gewissheit, dass alle Thüringer der Monate eines Jahres im Dezember zur Wahl des Thüringers des Jahres stehen, begannen schon im Frühsommer unsere Wahlvorbereitungen. In zahlreichen Powerpoint-Vorträgen präsentierten wir in der Folgezeit unser Projekt vor Stadt- und Gemeinderäten und auf Elternversammlungen in Kindergärten und Grundschulen. Ebenso war unser Maskottchen Policat mit der Magnettafel acht Monate im Hortbereich einer Altenburger Grundschule im Einsatz.

Am 17. November 2012 erhielten wir das lang ersehnte Schreiben vom MDR mit dem Ablauf der Wahl. Das Online-Voting begann am 07. Dezember 2012 um 18:00 Uhr.
In diesen drei Wochen verstärkten wir unsere Werbungsaktivitäten. Abgesehen von den knapp 1.000 Mails verteilten wir 100 A4-Plakate, 80 A3-Plakate, 12 A2-Plakate und ca. 20.000 Handzettel.


Zudem erhielten wir von der Firma Fotobild Labisch die Möglichkeit, in einem Schaufenster in der Baderei – einer Fußgängerzone in Altenburg – für unser Projekt zu werben.

 

 

 

 

Einige Plakatimpressionen:

 

 

Auch auf zwei LED-Tafeln leuchtete unsere Wahlwerbung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gaben auch Pressemitteilungen an die örtlichen Medienvertreter heraus, die sie gern uns unterstützend annahmen.

 

Wir nutzten zudem den verkaufsoffenen Adventssonntag, um auch unser großes Maskottchen Policat als Werbeträger im Geschäft von Brillen-Berger zu präsentieren. Nun steht Policat noch bis zum 27.12.2012 in dessen Schaufenster.

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Ab dem 14.12.12 um 08:00 Uhr konnte man zusätzlich per Telefon abstimmen. Im Gegensatz zum Online-Voting konnte man die abgegebenen Stimmen per Telefon nicht verfolgen. Dieser Umstand vergrößerte noch die Spannung. Und auch die Stimmanzahl der anderen Kandidaten vergrößerte sich zum Ende der Woche hin in größeren Sprüngen, so daß unsere Prozente sanken. Also haben unseren kleinen Policat aktiviert.

Es ist uns ein großes Bedürfnis, allen Danke zu sagen, die uns in dieser Wahlwerbe-Woche unterstützt haben. Wir erhielten vielseitige Hilfe, sei es Plakate verteilen und aufhängen, Handzettel verteilen, Daumen drücken, persönlichen Zuspruch, um nur einige zu nennen.

Die Auszeichnungsveranstaltung

„Nina und der Fremde“ – Rückblick Kindergartenjahr 2010/2011

„Hallo Nina!“ So wurden die Psychologin Nadja Keller und die Sozialpädagogin Tanja Noll  meist von den Kindern begrüßt, die am Präventionsprojekt „Nina und der Fremde“ teilnahmen. Initiator der Maßnahme ist das Mehrgenerationenhaus des ZFC Meuselwitz e.V. (MGH) , welches sich der Hilfe dieser zwei kompetenten Fachkräfte der Innova Sozialwerk Altenburg e.V. bedient. Grundlage für die Arbeit bieten Kind gerechte und umfangreiche Lehrunterlagen zum Thema „Nina und der Fremde“, die durch die Urheber Elterninitiative Altenburger Land e.V. sowie Steffen Gründel dem MGH kostenlos zur Verfügung gestellt worden sind.

Am Ende des Kindergartenjahres 2010/2011 wurden in insgesamt 6 Kindertagesstätten der Meuselwitzer Region ca. 90 Jungen und Mädchen an das sensible Thema sexuelle Gewalt herangeführt. Im Mittelpunkt des Projekts stand natürlich Nina, die im Film, im gemeinsam einstudierten Lied, in vielen Büchern, in Reimen und Gesprächen, die Kinder über einen Zeitraum von 3 Monaten, begleitete. Jede Unterrichtsstunde stand dabei unter einem besonderen Thema, das spielerisch mit den Kindern erörtert wurde. Inhalte waren neben „unser Körper“, auch „Berührungen“, „Gefühle“, „Nein-Sagen“, „Geheimnisse“ und „Vertrauenspersonen“. Im Anschluss an das 10-wöchige, 45 Minuten-Projekt, zeigten sich die Kindern besonders stolz und aufgeregt, die erlernten Inhalte auch Ihren Eltern zu präsentieren. Sowohl die Eltern als auch die Erzieher wurden vor Projektbeginn mit dem Vorhaben und Ansinnen vertraut gemacht und angehalten, auf Fragen der Kinder im Kindergartenalltag und Familienleben vorbereitet zu sein.

Im August 2011 endete der erste Projektdurchlauf mit positiver Resonanz seitens der Kindergärten. Bereits jetzt gibt es zahlreiche Anfragen von Kindertagesstätten, das Projekt mit dem Schwerpunktthema körperlicher und seelischer Gewalt auch im Jahr 2011/2012 umzusetzen.

 

 

Kathrin Vollrath                                                                          Meuselwitz, 07.09.2011
Projektleiterin

 

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Mehrgenerationenhaus:

Das Mehrgenerationenhaus des ZFC Meuselwitz ist ein offener Treffpunkt für Menschen jeden Alters. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, und Senioren können sich ganz selbstverständlich begegnen, miteinander reden, spielen, lernen, Ideen entwickeln und sich gegenseitig helfen.
Alle Generationen haben verschiedene Erfahrungen. Diese Potentiale werden im MehrGenerationenHaus aufgegriffen und genutzt, ganz wie in einer Großfamilie.

Der Schwerpunkt des MGH in Meuselwitz liegt in der Unterstützung sozial benachteiligter Zielgruppen, Jugendqualifikation, der Förderung über 50-jähriger, Hilfe beim Wiedereinstieg ins Berufsleben, Kinderbetreuung sowie Gewaltprävention.

 

Quelle:  http://abg-net.de/index.php?id=197&tx_ttnews[tt_news]=13859&tx_ttnews[backPid]=70&cHash=0749421a9a

 

Erfahrungsbericht 2011 aus dem Kindergarten „Am Finkenweg“ Schmölln

Da wir in diesem Schuljahr 31 Schulanfänger in unserer Kita „Am Finkenweg“ betreuen und auf die Schule vorbereiten, haben wir uns zum zweiten Mal entschieden, im April am Projekt „Policat“ zu arbeiten.


Der Eingangsbereich wurde dem Thema entsprechend gestaltet. Im Vorfeld wurden die Erzieherinnen von Herrn Gründel in einer Dienstberatung angeleitet. Und die Eltern der Vorschulkinder stimmte er in einer Elternversammlung auf das Projekt ein.
In den beiden älteren Gruppen wurde das Projekt mit viel Interesse und Begeisterung aufgenommen und umgesetzt. Die Kinder lernten das Buch von der Nina kennen und lieben.


Die Magnettafel, die Würfel und das gesamte Arbeitsmaterial wurden im Laufe der Zeit von den Kindern im Tagesablauf selbständig eingesetzt und eigene Geschichten erzählt und erfunden.

Auch auf dem Spielplatz wurde das Buch nacherzählt und gespielt, was uns auf die Idee brachte, zur Muttertagsfeier die Geschichte „Nina und der Fremde“ nachzuspielen. Auch das Lied zum Projekt wurde den ganzen Tag gesungen.

Das Thema sollte in jeder älteren Gruppe angesprochen werden, denn Aufklärung ist heute wichtiger denn je. Es war uns allen eine große Freude, die Kinder bei der Arbeit mit diesem Projekt zu beobachten. Wir können nur hoffen, dass kein Kind in die Lage der Nina gerät und von fremden Menschen angesprochen wird.

Ein Dankeschön an Herrn Gründel, der mit seiner Frau ein interessantes und spannendes Material erarbeitet und uns kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft.

Das Team vom Kindergarten „Am Finkenweg“ in Schmölln

Ein Angebot zur Öffentlichkeitsarbeit

Für das Projekt-Team bietet sich die Gelegenheit, von Mai bis Oktober 2010 die Ergebnisse des gesamten Projektes im Schaufenster der Fa. Fotobild-Labisch in der Fußgängerzone in 04600 Altenburg zu präsentieren. Vielleicht wird dadurch die Präventionsarbeit mit Kindern noch mehr aktiviert.

Kinder lernen „Ja“ und „Nein“ sagen

Mehrgenerationenhaus in Meuselwitz führt Projekt „Nina und der Fremde“ in diesem Jahr fort

Meuselwitz. In den zurückliegenden Monaten fand im Mehrgenerationenhaus (MGH) des ZFC Meuselwitz das Projekt „Nina und der Fremde“ – ein Präventionsangebot zum sexuellen Missbrauch an Kindern – statt. Teilnehmer waren unter anderem die Vorschulkinder des Kindergartens „Sebastian Kneipp“ aus Mumsdorf sowie die Johanniter-Kindertagesstätte Sonnenkäfer in Meuselwitz.
Ziele des Kurses war es, Kinder bereits im Alter von fünf bis sechs Jahren für mögliche Gefahren zu sensibilisieren, eigene Gefühle zu erkennen und zu deuten, Unsicherheit zu überwinden, bewusst „Ja“ und „Nein“ zu sagen sowie zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden.
Mithilfe kindgerechter Arbeitsmaterialien, welche durch die Initiatoren des Konzeptes dem MGH kostenfrei zur Verfügung gestellt worden sind, ging der Sozialpädagoge des Günter-Köhler-Instituts für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw) in Meuselwitz, Michael Rühlmann, speziell auf die Bedürfnisse der Kinder ein, fördert somit deren Eigeninitiative zum Selbstschutz und machte mit hoher Sensibilität auf Gefahrensituationen aufmerksam. Bei Aufmerksamkeits- und Konzentrationsspielen wie zum Beispiel dem „Schuhsalat“ wurden Beobachtungs- und Wiedergabefähigkeiten gezielt trainiert.
Michael Rühlmann schilderte die Grundprinzipien seiner pädagogischen Arbeit mit Kindern: „Anregen statt anordnen, motivieren statt reglementieren, bestärken statt kritisieren, unterstützen statt begrenzen.“ Die Eltern wurden vor, während und zum Abschluss des Kurses über die Inhalte und die Arbeit mit den Kindern informiert und angeregt, die Hinweise im täglichen Umgang mit ihren Kindern anzuwenden.
Dem MGH ist es gelungen, den Vertrag mit den Urhebern des Projektes, der Elterninitiative Altenburger Land, zu verlängern und damit dem Interesse anfragender Kitas gerecht zu werden. Im neuen Jahr wird der Kurs an weiteren Kitas der Meuselwitzer Region fortgeführt.
Kathrin Vollrath

Der sogenannten Schuhsalat dient Michael Rühlmann für Aufmerksamkeits- und Konzentrationsspiele mit dem Kindern.
Foto: Kathrin Vollrath

Quelle: Osterländer Volkszeitung, 07.01.2010