Kurse

Ab April 2013 ist die Polizeikatze „Policat“ mit acht Kursangeboten und einem Wissenstest virtuell für Sie und für Kinder hier unterwegs.
Sie können die Kurse der Reihe nach durchgehen, indem Sie seitenweise runterscrollen. Es besteht auch die Möglichkeit, durch einen Klick auf den Button zum jeweiligen Kurs zu springen.

Kurs 1

 

Woran erkenne ich eine Automarke?

Kurs 2

 

Was ist ein amtliches Kennzeichen?

Kurs 3

 

Hilferuf-Übungen brauchen Zeit

Kurs 4

 

Wie groß sollte der Sicherheitsabstand sein?

Kurs 5

 

Lockmittel möglicher Täter und verdächtiges Ansprechen

Kurs 6

 

Personen- und Sachbeschreibung

Kurs 7

 

Mögliche Tatorte

Kurs 8

 

Gefahren im Internet

Kurs 9

 

Wissenstest für kleine und große Kursteilnehmer

 

 

 

Kurs 8: Gefahren im Internet

Ein 24-jähriger Mann ist von der Staatsanwaltschaft Mühlhausen wegen schweren sexuellen Missbrauchs von zwei Mädchen angeklagt worden. Der geständige Thüringer soll die sechs und sieben Jahre alten Kinder zur Befriedigung seines pädophilen Triebes unbekleidet fotografiert haben. Die pornografischen Bilder habe er zum Teil ins Internet gestellt, teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit. Die Mädchen mussten für ihn auch mit „Sexspielzeugen“ posieren. (Quelle: OVZ vom 06./07.04.2013)

Ein Student soll über Internet-Chats Kontakt zu Mädchen hergestellt und sie sexuell genötigt haben. Wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Kindern über Online-Dienste und Soziale Netzwerke in 40 Fällen und der – teilweise versuchten – Nötigung mit sexuellem Hintergrund von Kindern und Jugendlichen in 48 Fällen hat die Staatsanwaltschaft Kempten gegen einen 25 Jährigen Anklage am Landgericht Kempten erhoben. (Quelle: all-in.de vom 26.03.2013)

Solche Mitteilungen in den Medien zeigen, dass der sexuelle Missbrauch von Kindern auch im Internet stattfindet. Angesichts dieser negativen Randerscheinung um Umgang mit Computern sind die Eltern und alle Aufsichtspersonen gefordert, ihre Schützlinge vor den Gefahren im Internet zu warnen und über diese aufzuklären. Grundvoraussetzung ist das Vertrauen der Eltern in ihre Kinder und auch umgekehrt. Denn es liegt in der Natur eines Heranwachsenden und in seinem Lernprozess, neugierig und wissbegierig zu sein, vieles probieren zu wollen und auch zu versuchen, gesetzte Grenzen zu überschreiten.

Es gibt für Kinder eigene Chatrooms, in denen sie sich frei bewegen können. Leider versuchen potentielle Täter, auch in diese Bereiche einzudringen und Kinder mit perversen Hintergrund anzusprechen. Bei einem ausgeprägten Vertrauensverhältnis Kind/Eltern berichtet das Kind seinen Eltern darüber. Es muss dabei zuerst sein Schamgefühl überwinden. In so einem Fall wird von den Eltern gefordert, sofort eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Völlig falsch ist es, dem Kind Vorhaltungen zu machen, dass es chattet und vielleicht auch außerhalb von kindergeschützten Seiten surft.

Wie erstelle ich einen Screenshot (Bildschirmausschnitt)?

Wie erstelle ich einen Screenshot (Bildschirmausschnitt)?

Verhaltensregeln für Eltern/Aufsichtspersonen, wenn ihnen ein Fall von Belästigung ihres Kindes durch das Internet bekannt wird:

  • Keine Vorhaltungen gegenüber dem Kind wegen seines Chat- bzw. Surfverhaltens, stattdessen dessen Mut loben, weil sich das Kind offenbart hat.
  • Nach Möglichkeit diese Konversation/Webseite speichern, ausdrucken oder als Screenshot abspeichern.
  • Umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten

 

 

Weitere Informationen zum Thema „Gefahren im Internet“ finden Sie
unter www.polizei-beratung.de und auch beim Weißen Ring
sowie beim Thüringer Landesbeauftragten für Datenschutz.

 

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