Kita „Haus der kleinen Füße“ startet Präventionsprojekt

Landkurier Nobitz vom 21.03.2015, S. 4 - Kita Haus der kleinen Füße startet Präventionsprojekt Landkurier Nobitz vom 21.03.2015, S. 3 - Kita Haus der kleinen Füße startet Präventionsprojekt

 

Quelle: Landkurier der Gemeinde Nobitz vom 21.03.2015, S. 3 und 4

Das Präventionsset

Präventionsset

Wie allgemein bekannt, haben Kinder einen angeborenen Bewegungsdrang. Das ist ein Kennzeichen ihrer Lebensfreude und Vitalität und schult die Wahrnehmung. Aus dieser Tatsache heraus haben wir 2010 das Präventionsset entwickelt. Es besteht aus einer Magnettafel mit Würfelspiel und dem Maskottchen „Policat“ – einer 1,20 m großen Plüschkatze in Polizeiuniform. Der Umgang mit der Magnettafel wird weiter unten auf dieser Seite beschrieben. Gleichermaßen haben wir dieses Handling auch in weitere Sprachen übersetzen lassen, um auch Interessenten, die nicht völlig der deutschen Sprachen mächtig sind bzw. einen Migrationshintergrund haben, unsere Idee näher zu bringen.

Das Präventionsset ist kein „Spielzeug“ für Zuhause. Vielmehr ist es ein Mittel, welches Auszubildende für den pädagogischen Beruf, Erzieher, Lehrer bzw. Sozialpädagogen unterstützend für den Präventionsunterricht mit Kindern nutzen können. Im Altenburger Land ist dieses Präventionswerkzeug seit einigen Jahren bei Kindern sehr beliebt und nicht mehr wegzudenken. Vor Projektbeginn haben sich da und dort themenbezogene Elternversammlungen bewährt.

Und wie kommt man zu einen solchen Präventionsset?

Interessierte Kindereinrichtungen und Schulen im Landkreis Altenburger Land können sich ein Set für ein mehrwöchiges Projekt in ihrer Kindereinrichtung bzw. Schule beim Landratsamt Altenburger Land – Fachdienst Jugendarbeit/Kindertagesbetreuung – nach Voranmeldung kostenlos ausleihen.

Interessenten aus anderen Regionen wenden sich bitte mit ihrem Anliegen an .

 

 

Das Präventionsmaskottchen „Policat“

  • wertvolles pädagogisches Mittel
  • nimmt Kindern Angst und Unsicherheit
  • übermittelt Vertrauen
  • macht stark
  • wirkt beim Rollenspiel unterstützend mit

 

 

Die Magnettafel

Policat rät: Nicht nur Schokolade! – Tatort Bushaltestelle

Ein Würfelspiel zum Thema „Fass mich nicht an, es ist mein Körper!“

Erläuterungen – kurz und knapp

Mein Kind macht das nicht! „Nimm nichts von Fremden an!“ und „Geh nicht mit Fremden mit!“. Jeden Tag sage ich es meinem Kind, reicht das?

Mit dieser Magnettafel „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ können Sie Kinder durch Hören, Sagen und Sehen im Rahmen der Schulvorbereitung oder im Grund-/Förderschulunterricht kinderleicht auf mögliche Gefahren hinweisen. Sie fördern dadurch die Konzentration, die Aufmerksamkeit und führen Verhaltenstraining durch. Sie üben das NEIN-Sagen! Mit Ihrer Arbeit leisten Sie einen Beitrag zur Gefahrenabwehr.

Didaktische Überlegung

Durch diese Magnettafel können Kinder zum Thema „Geh nicht mit Fremden mit“ oder „Nimm von Fremden keine Geschenke an“ in den Präventionsunterricht aktiv mit eingebunden werden. Mit einem nachgestellten Tatort „Bushaltestelle“ wird eine Szene dargestellt, in der ein Fremder einem Kind ein Geschenk überreichen will. Warum will er das tun?

Vorderseite

Vorderseite

Rückseite

Rückseite

Wie arbeiten wir mit der Magnettafel?

Spielregeln:
Das Kind würfelt ein Bild der Kategorie „Mögliche Geschenke“ mit dem roten Würfel und legt danach das entsprechende Magnetschild auf das rote Feld mit dem Ausrufezeichen, d. h. der Fremde bietet einem Kind ein Geschenk an; es ist etwas passiert.

Erst nachdem etwas passiert ist, kann Policat seinen Rat geben. Dazu würfelt das Kind mit dem blau-grünem Würfel und ordnet das entsprechende Magnetschild dem grün-blauem Feld mit Fragezeichen zu.

Aufgabe: Besprechen Sie diese Tatortsituationen.

Die gelben Pfeile (Spurenmarkierungspfeile) werden zur näheren Beschreibung des Tatortes genutzt. Nacheinander sollen Merkmale und Besonderheiten des Tatortes markiert und somit hervorgehoben werden, wie z.B.: Bremsspur von PKW-Reifen (hier schwarze Streifen durch Gummiabrieb), Bushaltestellenschild (Verkehrszeichen 224), Buswartehäuschen, angrenzendes Buschwerk, Straßenbelag (hier Bitumen), Gehwegpflasterung (hier Rechtecksteine im Reihenverband) u.v.m.

Zubehör:

  • 6 Magnetschilder mit rotem Rahmen und Abbildungen „möglicher Geschenke oder Lockmittel“ möglicher Täter
  • 1 roter Würfel mit Bildern zu „möglichen Geschenken oder Lockmitteln“
  • 4 Magnetschilder mit grünem Rahmen und Bildern „Was sofort tun?“
  • 2 Magnetschilder mit blauem Rahmen und Hinweisen „Was nicht tun!
  • 1 grün-blauer Würfel mit Bilder zu „was sofort tun“ (grüner Rahmen) und „was nicht tun“ (blauer Rahmen)
  • 1 gelber Pfeil (zum Markieren von möglichen Spuren am Tatort)

 

 

Präventionsset „Policat“ an Nobitzer Grundschüler übergeben

Nobitz (Pi/frb). Im Beisein von Schülern und Lehrern der Grundschule Nobitz, Bürgermeister Hendrik Läbe, Gemeinderäten und Bürgern fand kürzlich in der Mehrzweckhalle die Übergabe des vierten Plüschtiers „Policat“ und der Magnettafel „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“statt. Die Herstellung erfolgte vom Preisgeld (2.000 Euro) der Ehrenamtsstiftung und des MDR zum Thüringer des Jahres 2012 – Steffen Gründel.

Dieses Präventionsset wurde vor Ort der Grundschule Nobitz übergeben. Sie führt das Projekt im Hortbereich im Zeitraum März 2013 bis Februar 2014 durch. Anschließend übernimmt dieses Set das Landratsamt Altenburg „Referat Kinderbetreuung und Jugendarbeit“. Durch die Leiterin Marion Fischer, welche der Veranstaltung ebenfalls beiwohnte, wurde das Präventionsset schon symbolisch übergeben.

Das Set kann nach Projektende an der Grundschule Nobitz von weiteren Schulen oder Kindereinrichtungen beim Landratsamt ausgeliehen werden. Im Projektzeitraum ist geplant, einen Trafohauskomplex neben einem Kinderspielplatz der Gemeinde Nobitz themenbezogen (Policat meets Graffiti) durch einen Graffitikünstler besprühen zu lassen. Dieser Präventionsort soll dann für den offenen Unterricht im Freien genutzt werden.

 

Bildunterschrift: Steffen Gründel überreichte der Grundschule Nobitz das vierte Plüschtier „Policat“ und die Magnettafel „Policat rät“. Foto: privat

Steffen Gründel überreichte der Grundschule Nobitz das vierte Plüschtier „Policat“ und die Magnettafel „Policat rät“.                  Foto: privat


Quelle: Kurier vom 16.03.2013, S. 25

„Fass mich nicht an“

Missbrauchs-Vorbeuge-Projekt in Kita Bärenstark beendet

Altenburg. Eine grüne Plüschkatze in Polizeiuniform – die Policat – war vier Wochen lang Begleiter der Aktion „Nina und der Fremde“ (OVZ berichtete) in der Kindertagesstätte Bärenstark in Altenburg: Nun fand deren Abschlussveranstaltung zur Vorbeugung des sexuellen Missbrauchs von Kindern statt. Zwölf Sprösslinge zwischen vier und sechs Jahren konnten das Gelernte dem echten Polizeibeamten Steffen Gründel präsentieren – schließlich hatten sie in der Vorbereitungszeit gemeinsam Bilder angesehen, Lieder gesungen und Rollenspiele gespielt, um sich kindgerecht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dabei lernten sie Situationen zu erkennen, die eine Bedrohung darstellen könnten und wie sie sich in solchen zu verhalten haben. Nun galt es zu zeigen, was sie aus dieser Zeit mitgenommen haben: „Lass mich in Ruh‘; fass mich nicht an“, erklang es daraufhin mehrmals lauthals aus kindlichem Mund. Polizist und Initiator des Projekts, Steffen Gründel, übte den Ernstfall mit den Mädchen und Jungen. „Das kann man auch, ohne Gewaltszenen nachzustellen.“ So forderte er eine ablehnende Reaktion, wenn er als Fremder ein Spielzeug verschenken will und probte das schnelle Wegrennen und eben das laute Schreien um Hilfe. Einrichtungsleiterin Haike Gibisch ist begeistert, wie positiv die Kinder auf die Aktion reagiert haben und macht deshalb Pläne. „Wir wollen das Projekt jetzt jedes Jahr miteinbeziehen.“

Insa van den Berg

Quelle: OVZ – 01.04.2010

Presseresonanz in der Klinikumszeitung Ausgabe 02/2010

Mit der Plüschkatze viel gelernt

Trebener Kinder können nun mit der Polizei telefonieren und Personen beschreiben

Treben (M.N.). Nun müssen sich die Kinder der Trebener Kindertagesstätte bald von der plüschigen Polizei-Katze verabschieden. Diese hat die 22 Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren in den vergangenen vier Wochen bei dem Projekt zur Vorbeugung vor sexuellem Missbrauch im Kindergartenalltag begleitet.

Im Rahmen der Elterninitiative „Nina und der Fremde“ wurden die Knirpse ganz behutsam an die Gefahren, die fremde Menschen für sie darstellen, herangeführt. „Unsere Kinder haben ganz begeistert mitgemacht“, resümierte Erzieherin Yvonne Vogel gestern zum Abschluss des Projektes. Jeden Montag kam die Frage, ob es denn weitergeht mit Policat.

In einem Rollenspiel stellen Pia, Louis, und Jasmin (v.l.) aus dem Trebener Kindergarten das Geschehen bei einer Entführung nach. Das gehört zu einem Sicherheitsprojekt, mit dem sich die Kinder vier Wochen lang beschäftigten.

In einem Rollenspiel stellen Pia, Louis, und Jasmin (v.l.) aus dem Trebener Kindergarten das Geschehen bei einer Entführung nach. Das gehört zu einem Sicherheitsprojekt, mit dem sich die Kinder vier Wochen lang beschäftigten.

In den zurückliegenden Wochen haben die Knirpse zum Beispiel gelernt, mit der Polizei zu telefonieren oder zu unterscheiden, wer zu ihrer Familie gehört und wer Fremde für sie sind. „In der Turnhalle haben die Kinder Hilferufe geübt und das Gelernte wurde in Rollenspielen umgesetzt“, berichtet die Erzieherin. An Onkel Rudi aus der Geschichte Nina und der Fremde hätten die Kinder aber auch geübt, wie man eine Person beschreibt. Oberkommissar Steffen Gründel von der Polizeiinspektion Altenburger Land, der das Projekt mit initiierte, überzeugte sich gestern selbst, was die Kinder zum Verhalten gegenüber Fremden gelernt haben.

Mit großer Begeisterung stürmten die Mädchen und Jungen schließlich das Polizeiauto, mit dem Gründel gekommen war. Am liebsten wären sie alle gleichzeitig in das blau-silberne Fahrzeug gekrabbelt.

Quelle: Osterländer Volkszeitung, 28.03.2009

Schmusetiger wird zum Ordnungshüter

Treben. Die Kindertagesstätte in Treben startet ein Projekt zur Vorbeugung vor sexuellem Missbrauch von Kindern. Innerhalb von vier Wochen lernen die Steppkes, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie von Fremden angesprochen werden. Grundlage für dieses Projekt bieten Arbeitsmaterialien, die durch eine Elterninitiative erstellt worden sind.

„Nina und der Fremde“ heißt die Elterninitiative aus dem Altenburger Land, die Initiator Steffen Gründel und engagierte Helfer vor einiger Zeit angeschoben haben. Seine Berufserfahrung als Polizist haben ihn für das Thema sensibilisiert, sein Engagement ist aber ausschließlich ehrenamtlich. Ziel ist es, die Kinder und deren Umfeld auf eventuelle Gefahren aufmerksam zu machen. „Nur wenn Eltern und Pädagogen hier zusammen arbeiten, sind wir auf einem guten Weg“, betont Gründel.

Innerhalb der Initiative entstanden verschiedene Arbeitsmaterialien, darunter eine DVD, eine Leitfaden für Pädagogen sowie ein Kniebuch. Es trägt den ungewöhnlichen Namen, weil es die Erzieherin auf den Knien präsentiert, damit die Kinder der Erzählung auch folgen können. Die Arbeitsmaterialien stellte das Landratsamt für alle Kindertagesstätten zur Verfügung.

Ab Montag werden 22 Kinder der Trebener Kita im Alter von drei bis sechs Jahren mittels Geschichten und bildlicher Aufklärung an das Thema herangeführt. Eine Polizei-Katze aus Plüsch, die Policat, ist dann außerdem ein ständiger Begleiter im Kindergartenalltag. Sie wird als Ordnungshüter auftreten und das Verhalten der Kinder bewerten.

„Am Anfang wollen wir die Kinder an das Thema heranführen. Es werden die Figuren der Geschichte vorgestellt und die Funktion der Policat erklärt“, beschreibt Erzieherin Yvonne Vogel den Projektverlauf. Anschließend schauen sich die Kinder den Film an, in dem Nina auf dem Weg nach Hause von einem Fremden angesprochen wird.

Auch Rollenspiele, Übungen zum Hilferufen und das Basteln von Collagen sollen helfen, das Thema zu verinnerlichen.

Zum Abschluss des Projektes am 27. März bekommen die Steppkes dann Gelegenheit, zusammen mit einem Polizeibeamten ihr gelerntes Wissen praktisch erproben.

Caroline Hebestreit

Quelle: Osterländer Volkszeitung, 01.03.2009

Wie alles begann … (Projekt I)

Eine Mutter von vier Kindern und eine Grundschullehrerin hatten im Juni 2006 eine Idee, in Vorbereitung einer Projektwoche “Gewalt an Schulen” im April 2007 in einer Grundschule das Thema „sexueller Missbrauch an Kindern“ aufzugreifen. Es sollte ein Präventionsvideo mit einem öffentlich-rechtlichen Sender gedreht werden. Eine Drehgenehmigung des Landratsamtes lag vor. Dazu lud der Schulleiter dieser Grundschule 35 Akteure im November 2006 ein, um die Projektwoche für den Projektmonat April 2007 zu besprechen. Bei dieser Versammlung äußerten Mitglieder aus der Gemeinde des Schulortes Bedenken einer möglichen Falschdarstellung und einer möglichen Verschändung der Gemeinde in der Öffentlichkeit.

Ein Teilnehmer dieser Veranstaltung sah ein “schwarzes Loch” in der Präventionsarbeit: Er erkannte, dass man zu diesem Zeitpunkt unseren Kinder nicht mehr helfen konnte. Auch die anderen Teilnehmer kamen zu dieser Erkenntnis, die Hilflosigkeit und die Ohnmacht war ihnen ins Gesicht geschrieben. Die Idee von der Mutter und der Grundschullehrerin war in dieser Form nicht mehr zu realisieren.

Aus dieser Ohnmacht heraus schrieb der Teilnehmer im Dezember 2006 ein Drehbuch “Nina und der Fremde”. Im Januar traf er sich mit der Mutter und einem Mitglied eines Videovereins aus dem Altenburger Land, um sein Drehbuch vorzustellen und um die Möglichkeit einer eventuellen privaten themenorientierten Zusammenarbeit zu besprechen.

Um den künftigen Videofilm in geeigneter Weise populär zu machen, war die ursprüngliche Idee, nebenher einen Präventionskalender für Kinder herzustellen. Eine Grafikerin wurde durch den Autor des Drehbuches angesprochen. Sie zeichnete Bilder, wie die Darsteller im Video zu sehen sind. Bald stellte sich aber heraus, dass ein Kalender und das Video allein für die Präventionsarbeit nicht ausreichend geeignet sind. Eine Bekannte mit verlagsherstellerischen Kenntnissen empfahl, ein Kniebuch für Vorschulkinder und die Klassen 1 und 2 sowie ein Leseheft für die Klassen 3 und 4 herzustellen. Diese beiden Produkte – analog der Geschichte im Video – erforderten eine Handreichung für Pädagogen. Zeitgleich kam die Idee, dass ein Lied die Geschichte “Nina und der Fremde” musikalisch umrahmt. Durch den Autor wurde ein Musikpädagoge angesprochen. Er arrangierte in Anlehnung an das Drehbuch bis September 2007 das Nina-Lied, welches auf dem Video und einer separaten CD zu hören ist. Außerdem produzierte er noch ein Mutmachlied.

Für den Förderschulbereich wurde das Thema auf Overheadfolien dargestellt.

Alle Produkte wie Videofilm, Kniebuch, Leseheft und Nina-Lied sowie der immerwährende Präventionskalender für Kinder sind themengetreu auf dem Drehbuch aufgebaut. Für Kindereinrichtungen ist das Plüschtier ein wertvolles pädagogisches Hilfsmittel.

Mit Hilfe des Landratsamtes Altenburger Land wurde es möglich, 56 Kindereinrichtungen im Altenburger Land jeweils ein Kniebuch und eine Handreichung für Pädagogen zur Verfügung zu stellen. Damit wurde das Projekt I „Nina und der Fremde“ beendet. Unsere über 900 Stunden ehrenamtliche Arbeit zur Herstellung dieser Materialien fand einen würdevollen Abschluss.

The way everything began (Project I)

In June 2006 a mother of four and a primary school teacher had the idea to tackle the subject of “Sexual abuse of children” in preparation of a project week “Violence at schools” that was to take place in a primary school in April 2007. The idea was to shoot a prevention video with the help of a public broadcasting station. The local authority granted permission to produce the video. Thus, in November 2006, the headmaster of this primary school invited 35 participants to discuss this project week planned for April 2007. Members of the local community within the school catchment area voiced their concerns at this meeting of a potential misrepresentation and a possible besmear of the local parish in the eye of the public.

One participant of this meeting saw a “Black hole” swallowing the prevention strategy: At this moment he realized that we could no longer help our children. All the other participants came to realize this as well, you could read their helplessness and powerlessness in their faces. The idea put forward by the mother and primary teacher could not be realized any longer in this way.

From this feeling of powerlessness one of the participants wrote a script “Nina and the stranger” in December 2006. In January 2007 he met with the mother and a member of the video club from the county of Altenburg to present his script and to discuss the possibility of a possible subject driven private team effort.

In order to popularize the future video in a suitable way the initial idea was to produce a prevention calendar for children as well. A graphic designer was approached by the author of the script. She drew pictures of how the actors in the video are to be shown. Soon it was realized that a calendar and the video on their own were not sufficiently suited for the prevention work. A friend with a publishing background recommended to produce a knee book for play-school children and for the first two years of primary school, as well as a reading book for the next two years. These two products – corresponding to the story in the video – made it necessary to create instructive materials for teachers. At the same time the idea was borne that a song could accompany the story “Nina and the stranger”. With the author’s help a music teacher was approached. He arranged the “Nina song” by September 2007 in close corroboration with the script, which can be listened to on the video and a separate CD. Furthermore he also produced a song to encourage the children.

For less able children the subject was presented on overhead foils.

All products, that are the video, knee book, reading book and Nina-song as well as the perpetual prevention calendar for children are based on the script closely following the subject. The soft toy is a valuable educational aid for any children’s institution.

With the assistance of the Altenburg county council it became possible to present 56 children’s institutions in the county of Altenburg each with a knee book and a guide for teachers. This concluded our 900 hours of voluntary work to produce these materials in a dignified manner.

Translated by Wolf-Richard Stolze DiplHdl

Präventionsmaterial gegen sexuelle Gewalt an Kindern

alle 5 Präventionssets

Wenn Sie auf der Suche nach Präventionsmaterial gegen sexuelle Gewalt an Kindern sind, dann sind Sie hier auf unserer Website richtig.

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um unsere Präventionsangebote kennenzulernen.

Projekt „Nina und der Fremde“

Für die Arbeit mit Kindern im Kindergarten und Schülern stehen zum Download bereit:

Kniebuch
Handreichung für Pädagogen
Leseheft
Overhead-Folien
Immerwährender Präventionskalender

und zum Abschluss des Projektzeitraumes ein Zertifikat für die Kinder „Nina und der Fremde“.

Um Kinder im Schulunterricht oder bei der Vermittlung von Lerninhalten im Kindergarten gleichzeitig in Bewegung zu bringen, entwickelten wir eine besondere Magnettafel mit einem Würfelspiel. Dazu kann mit Hilfe von Pädagogen durch die Kinder ein fingierter Tatort „Bushaltestelle“ hergestellt werden. Durch Sehen, Hören, Sagen, Lesen und Mitmachen wird das Lernziel „Geh nicht mit Fremden mit! Nimm nichts von Fremden an!“ angesprochen.

Projekt „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“

Präventionsset Magnettafel und Plüschtier „POLICAT“

Beide Teile werden auf Bedarf hergestellt. Kontaktieren Sie uns. Im thüringischen Landkreis Altenburger Land sind mehrere Sets im Einsatz. Die Plüschtiere mit dem Namen „Policat“ (Polizeikatze) sind als themenbezogene Helfer, Botschafter und Hingucker dabei pädagogisch sehr wertvoll.

Auch hierzu gibt es nach erfolgreichem Projektabschluss ein Zertifikat für Kinder „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ als Download.

Online-Kurse 

hier auf unserer Homepage für Übungen für Zuhause oder in der Schule am Computer/Smartboard

Lernsoftware „Policat virtuell unterwegs“

Die interaktive Technik hat in vielen Bildungsstätten rasant Einzug gehalten. Diesen Trend haben wir zum Anlass genommen, eine themenbezogene Lernsoftware auf Grundlage der 2008 entwickelten Magnettafel „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ zu entwickeln. Seit Juni 2014 laufen dazu Testphasen.

Ihr Team Policat

März 2015

 

 

 

 

Vier Auszubildende im 3. Lehrjahr führen in der Kindertagesstätte Spatzennest in Altenburg selbstständig das Policat-Projekt in den Monaten April und Mai 2014 durch. Hier stellen sie das Projekt den Eltern im Rahmen einer Elternversammlung vor. Foto: Privat

Vier Auszubildende im 3. Lehrjahr führen in der Kindertagesstätte Spatzennest in Altenburg selbstständig das Policat-Projekt in den Monaten April und Mai 2014 durch. Hier stellen sie das Projekt den Eltern im Rahmen einer Elternversammlung vor.                  Foto: privat

Bildunterschrift: Steffen Gründel überreichte der Grundschule Nobitz das vierte Plüschtier „Policat“ und die Magnettafel „Policat rät“. Foto: privat

Steffen Gründel überreichte am 04.03.2013 der Grundschule Nobitz das vierte Plüschtier „Policat“ und die Magnettafel „Policat rät“.   Foto: privat

 

Zertifikat-Übergabe am 27.02.2014 im Hort der GS Nobitz nach einjährigem Projekt "Policat rät: Nicht nur Schokolade!". Fortan steht das vierte Präventionsset dem Landratsamt Altenburger Land zur Verfügung. Foto: privat

Zertifikat-Übergabe am 27.02.2014 im Hort der GS Nobitz nach einjährigem Projekt „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“. Fortan steht das vierte Präventionsset dem Landratsamt Altenburger Land zur Verfügung.              Foto: privat

Elternvertreter Grundschule Wilhelm Busch Altenburg anläßlich der Elternversammlung am 12.05.2012. Foto: privat

Elternvertreter Grundschule Wilhelm Busch Altenburg anläßlich der Elternversammlung am 12.05.2012.
Foto: privat

Diplom-Sozialpädagogen beim Test Lernsoftware am 18.06.14 in der Gebr.-Reichenbach-Schule in Altenburg

Diplom-Sozialpädagogen beim Test Lernsoftware am 18.06.14 in der Gebr.-Reichenbach-Schule in Altenburg.   Foto: privat

Erste Testphase Lernsoftware am 18.06.14

Erste Testphase Lernsoftware am 18.06.14   Foto: privat

Präsentation vor der Klasse ER12/2 am 08.09.2014 in der Schule für Soziales Pappelstraße Altenburg

Präsentation vor der Klasse ER12/2 am 08.09.2014 in der Schule für Soziales Pappelstraße Altenburg    Foto: privat

Wir bedanken uns bei Herrn Kriminalhauptkommissar Uwe Lehmann von der Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt, der in diesem Kniebuch und diesem Leseheft Policat zur neuen blauen Uniform verhalf.

Wir bedanken uns bei Herrn Kriminalhauptkommissar Uwe Lehmann von der Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt, der in diesem Kniebuch und diesem Leseheft Policat zur neuen blauen Uniform verhalf.

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Die Lernsoftware in der Testphase „Policat virtuell unterwegs“ wurde am 20.11.2014 um 14:30 Uhr Pädagogen im Medienzentrum Altenburger Land vorgestellt.                     Foto: privat

Projektzeitraum 15.01. - 05.02.2015 im Kappelino Chemnitz

Projektzeitraum 15.01. – 05.02.2015 im Kappelino Chemnitz      Foto: privat

 

 

 

 

 

 

Nachden alle Kinder gefrühstückt hatten, bekam auch Policat ein Frühstück aus der Kinderküche. Kita Zwergenland Altenburg März 2015 Foto: Lisa Werner

Nachden alle Kinder gefrüh-stückt hatten, bekam auch Policat sein Frühstück aus der Kinderküche.
Kita Zwergenland Altenburg März 2015 Foto: Lisa Werner

 

 

 

 

 

 

 

 

Projektzeitraum Januar 2015 im Kindergarten Bärenstark Altenburg. Foto: Sylvia Barth

Projektzeitraum Januar 2015 im Kindergarten Bärenstark Altenburg.             Foto: Sylvia Barth

 

Projektzeitraum Januar 2015 im Kindergarten Bärenstark Altenburg - Besuch eines Parkplatzes

Projektzeitraum Januar 2015 im Kindergarten Bärenstark Altenburg – Besuch eines Parkplatzes. Foto: Sylvia Barth

Projektzeitraum vom 19.01. - 14.06.2016 in der Grundschule INSOBEUM Rositz im Altenburger Land "Wie verhalte ich mich richtig gegenüber Fremden?"

Projektzeitraum vom 19.01. – 14.06.2016 in der Grundschule INSOBEUM Rositz im Altenburger Land „Wie verhalte ich mich richtig gegenüber Fremden?“    Foto: Privat

Am Dienstag, 01.03.2016, konnten 46 Schüler der Klasse 1 und 2 der GS Rositz mittels eines Smartboards Tatort-Situationen mit einem Fremden über die Lernsoftware "Policat virtuell unterwegs" selbst herstellen. Das Bildungsziel wurde bei den Schülern erreicht.

Am Dienstag, 01.03.2016, konnten 46 Schüler der Klasse 1 und 2 der GS Rositz mittels eines Smartboards Tatort-Situationen mit einem Fremden über die Lernsoftware „Policat virtuell unterwegs“ selbst herstellen. Das Bildungsziel wurde bei den Schülern erreicht.   Foto Privat

vom 23.08. - 22.11.16 wurden 96 Schüler der Klassen 1 + 2 an der Grundschule Gößnitz zum Thema geschult. Foto: Privat

Vom 23.08. – 08.11.16 wurden 96 Schüler der Klassen 1 + 2 an der Grundschule Gößnitz zum Thema geschult. Foto: Privat

Trafohaus Nobitz gestaltet von Graffitikünstler Tino Schneider Dezember 2016 Foto: Privat

Trafohaus Nobitz gestaltet von Graffitikünstler Tino Schneider Dezember 2016      Foto: Privat

Trafohaus Nobitz gestaltet von Graffitikünstler Tino Schneider Dezember 2016 Foto: Privat

Trafohaus Nobitz gestaltet von Graffitikünstler Tino Schneider Dezember 2016      Foto: Privat