Policat wacht jetzt über Nobitzer Schüler

Eröffnungsveranstaltung Nobitz 04.03.2013 122

Foto: Privat

 

Einen plüschigen Freund und Helfer samt Magnettafel und Arbeitsmaterialien zum Kinderschutz hat Steffen Gründel (vorn) der Grundschule Nobitz übergeben. Der Polizeihauptkommissar wurde 2012 für sein Projekt „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ zum Thüringer des Jahre gewählt. Von der Siegprämie ließ er das Set anfertigen. © Bericht Seite 13

OVZ 05.03.2013, Seite 13

 

Quelle: Osterländer Volkszeitung vom 05.03.2013, S. 1 und S. 13

Das vierte Präventionsset

Policat IV ist geboren

Steffen Gründel erhielt als Thüringer des Jahres 2012 eine Siegprämie in Höhe von 2.000 Euro, deren Verwendung ausschließlich für unser Projekt Policat vorgesehen ist. Da Policat nun auch in den Grundschulen eingesetzt werden möchte, lag es nahe, noch ein viertes Präventionsset herstellen zu lassen.

Gleich zu Beginn des Jahres beauftragten wir die Fa. Steiner GmbH Spielwarenfabrik Georgenthal mit der Herstellung eines vierten Plüschtiers Policat. Schon durch die Herstellung seiner drei Vorgänger wussten wir, dass diese Einzelanfertigung auch seine Zeit benötigt. Denn wie lautet ein Sprichwort: „Was lange währt, wird gut.“ Und dieses Plüschtier ist  gut geworden, sogar sehr gut! (Das MDR Thüringen Journal berichtete am 01.03.2013).

Am 01.03.2013 ist Policat per Spedition in Altenburg angekommen. Unsere Spannung war auf dem höchsten Niveau angekommen. Gleich im Hausflur mussten wir unsere Neugier entladen.

Policat in der Transportverpackung

Policat in der Transportverpackung

Policat in der Schutzhülle

Policat in der Schutzhülle

Policat erblickt das Licht der Welt

Policat erblickt das Licht der Welt

Policat IV_frei

 

 

Policat erblickte das Licht der Welt.
Mit einer Größe von 120 cm und einem Gewicht von 8 kg ist er schon ein echter Hingucker geworden.

 

Hier können Sie sich das Video „Herstellung Policat IV“ ansehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neue Magnettafel

Zum Präventionsset gehört auch noch ein weiteres Teil: Die Magnettafel mit dem Würfelspiel. Diese wurde  – wie ihre drei Vorgängerinnen – erneut in der Fa. Flyerprint.de Altenburg hergestellt. Auf dieser Tafel sind erstmals die Policat-Abbildungen in blauer Uniform dargestellt.
Herr Mario Weber, Geschäftsführer der Fa. Flyerprint.de Altenburg, war so freundlich, die einzelnen Verarbeitungsschritte bei der Herstellung der Magnettafel fotodokumentarisch festzuhalten und uns die Fotos zur Verfügung zu stellen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.

2013-02-06 13.59.45

Druck der Folie

DSC_2147

Ausschneiden der Folie

DSC_2157

Vorderseite der Magnettafel

 

 

DSC_2220

Anpassen der Folie auf dem Straßenaufsteller

Aufkleben der Folie auf dem Straßenaufsteller

Aufkleben der Folie auf dem Straßenaufsteller

Herstellung der Magnetschilder

Herstellung der Magnetschilder

Übergabe der Magnettafel

Mario Weber (re.) übergibt die vierte Magnettafel an Steffen Gründel

 

 

 

 

Am 28.02.2013, 17.00 Uhr war es dann soweit. Die Magnettafel mit den Würfeln war fertig und wurde an uns übergeben.

 

 

Am Montag, den 04.03.2013, wird Policat IV gemeinsam mit dieser Magnettafel in der Grundschule Nobitz anlässlich der Eröffnungsveranstaltung zum Projekt Policat eingeführt. Das Set verbleibt bis Ende Februar 2014 an dieser Schule und wird vorwiegend in Hortbereich selbstständig durch Pädagogen genutzt.

 

 

 

 

Somit stehen nun vier Präventionssets zum Thema „Geh nicht mit Fremden mit! Nimm nichts von Fremden an!“ im Altenburger Land zur Präventionsarbeit an Kindereinrichtungen und Grundschulen zur Verfügung.

Steffen Gründel und Walburga Gründel-Syring

Landesweite Schlagzeilen

Heute mit: Steffen Gründel (Verdienstvoller Ehrenamtlicher)

Rund 1500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit, einen stattlichen Geldbetrag aus eigener Tasche und vor allem ganz viel Herzblut hat Steffen Gründel in den zurückliegenden sechs Jahren in zwei Projekte investiert, die Kinder vor schrecklichen Erfahrungen bewahren sollen.

„Nina und der Fremde“ und „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“, so heißen jene beiden Projekte, die Steffen Gründel als „ein Hilfsangebot zur körperlosen Verteidigung“ entworfen hat. „Inhalt meiner Arbeit, bei der mich etliche Mitstreiter unterstützt haben, war die Herstellung von Präventionsmaterialien unterschiedlichster Art, die es Pädagogen ermöglicht, fachkundig und altersgerecht auf Gefahren von Missbrauch einzugehen. Und Möglichkeiten aufzuzeigen, brenzlige Situationen zu bewältigen.“

Als Frühaufsteher kümmert sich Steffen Gründel allein um die Vorbereitungen fürs Sonntagsfrühstück. Dafür steht ihm Ehefrau Walburga bei seinen zahlreichen Ehrenamts-Projekten stets überaus aktiv zur Seite. Foto: Ralf Miehle

Was Steffen Gründel zunächst vor seinem geistigen Auge konzipierte, zu Papier brachte und nachfolgend drucken oder auf CD und DVD brennen ließ, hat inzwischen längst in den erzieherischen Alltag des Landkreises Einzug gehalten. Nachdem das Drehbuch zum Video „Nina und der Fremde“ nach zahlreichen Praxistests eine Endfassung erfahren hatte und zum Film geworden war, erntete der Initiator beim Jugendamt und Vizelandrätin Christine Gräfe so viel Anerkennung, dass das Landratsamt alle 56 Kindergärten des Kreises damit ausstatten ließ. Nebst einem sogenannten Kniebuch mit pädagogischen Handreichungen, die Steffen Gründel weiterführend erarbeitet hatte. Damit war das erste Projekt nach zwei Jahren intensiver Arbeit Anfang 2008 abgeschlossen.

Doch Steffen Gründel gönnte sich keine lange Pause. In seiner Freizeit tüftelte er ab Mai 2009 am „Policat“-Vorhaben. Dessen Maskottchen, eine sympathische, gewitzte Katze in einer Polizeiuniform, von unserem Gesprächspartner erdacht und bei einer Thüringer Plüschtierfabrik in Auftrag gegeben, ist inzwischen zu einem Markenzeichen geworden. „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ ist ein Würfelspiel zum Verhaltenstraining für Kinder. Dazu gehören eine Magnettafel und eine an Pädagogen gerichtete (Spiel-)Anleitung, die die Heranwachsenden zu aktiven Mitwirkenden macht. Letztlich entstanden aus der Erfahrung heraus, dass derlei spielerisch erworbenes Wissen weitaus größere und nachhaltigere Wirkungen beim jungen Auditorium hinterlässt. Auch die Materialien zu „Policat“ existieren nunmehr in praxistauglicher Doppelausfertigung und sind für Kindergärten und Grundschulen als Leihmaterial beim Jugendamt erhältlich.

Während also Erzieher und Lehrer beide Projekte und deren hilfreiche Materialien längst kennen und nutzen und gleichermaßen  viele Mütter und Väter auf Elternversammlungen damit vertraut gemacht wurden, blieben die außergewöhnlichen Bemühungen des Steffen Gründel einer breiten Öffentlichkeit lange verborgen. Erst als der Polizeioberkommissar auf dem Neujahrsempfang der Stadt Altenburg für sein verdienstvolles ehrenamtliches Wirken geehrt wurde, nahmen Gäste und Leser der Berichterstattungen über das Ereignis Notiz von diesen Aktivitäten. Im Februar aber schlugen die Wellen ganz hoch: Steffen Gründel wurde „Thüringer des Monats“. Eine Auszeichnung, die die Thüringer Ehrenamtsstiftung, das Thüringen-Journal des MDR-Fernsehens und MDR 1 Radio Thüringen gemeinsam vergeben, sorgte für landesweite Schlagzeilen. „Den Tag der Übergabe der Auszeichnung im Landratsamt vergesse ich ganz bestimmt nicht“, erinnert sich unser Frühstücksgast, „mein Blutdruck war bestimmt auf 200.“

Überrascht von großer Aufmerksamkeit

In sechsjähriger ehrenamtlicher Arbeit hat Steffen Gründel zwei wichtige pädagogische Projekte entwickelt, die Kinder vor Missbrauch bewahren sollen. Foto: Ralf Miehle

Jetzt spätestens waren Steffen Gründels Projekte in aller Munde und viele staunten, was der 56-Jährige in seiner Freizeit zuwege gebracht hatte. Selbst die Kollegen in der hiesigen Polizeiinspektion. Ganz so, wie es offensichtlich seine Art ist, hatte der nun so hoch Geehrte nie einen großen Wirbel um seine Ehrenamtsarbeit gemacht. „Mein Dienststellenleiter Andreas Pöhler wusste natürlich davon und unterstützt mich auch sehr, ansonsten aber trenne ich selbstverständlich diese eigenen Ambitionen von meinen beruflichen Pflichten.“ Letztgenannte Alltagspflichten haben seit 2008 neben einem Verantwortungsbereich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ebenso mit Prävention zu tun. Steffen Gründel ist regelmäßig unterwegs, um über die Aufgaben der Polizei aufzuklären oder Verkehrsteilnehmer zu schulen, um nur einiges herauszugreifen. Zuvor war der gebürtige Dresdner über viele Jahre im Streifendienst sowie als Wach- und Schichtleiter tätig. Nach zehn Jahren einer Funker-Karriere in Gleina hatte sich Steffen Gründel 1984 für einen Wechsel zur Polizei entschieden, avancierte nach einem Studium ab 1987 zum ABV und setzte sich nach der Wende noch einmal auf die Schulbank, um nach entsprechenden Exerzitien den Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt (FH) zu erwerben.

Neue Ehrenamts-Vorhaben hat er bereits fest im Blick, u.a. die Entwicklung einer Lernsoftware für Smartboards. Langeweile wird es also weiterhin nicht geben – und die zwölfsaitige Gitarre, auf der er gern öfter spielen würde, bleibt wohl doch noch ein Weilchen nur selten genutzt in der Ecke stehen …

Ralf Miehle

Tipp: Die von Stiefsohn Christian Syring betreute Internetseite unter www.policat.de mit weiteren Informationen.

Quelle: Osterland Sonntag 1. April Seite 7: „Sonntagsfrühstück“

 

Steffen Gründel wird „Thüringer des Monats“

v. r. n. l.: Brigitte Manke, Geschäftsführerin der Thüringer Ehrenamtsstiftung; Susann Seifert, Antragseinreicherin; Sieghardt Rydzewski, Landrat; Steffen Gründel; Walburga Gründel-Syring; Regina Lang von der Recherche- und Contentredaktion des MDR

Anhand von Policat-Spiel- und Lernmodulen wird mit den Kindern geübt, beim Gegenüberstehen eines Fremden eine Gefahrensituation zu erkennen und dementsprechend zu reagieren.

Altenburg. In einer Gemeinschaftsaktion von MDR Thüringen und der Thüringer Ehrenamtsstiftung wurde Steffen Gründel aus Altenburg zum Thüringer des Monats Februar gewählt.
Steffen Gründel wurde vorgeschlagen, weil er sich gemeinsam mit seiner Frau seit über fünf Jahren ehrenamtlich mit den Präventionsprojekten „Nina und der Fremde“ sowie „Policat rät: Nicht nur Schokolade“ gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern einsetzt und Kindergärten, Schulen und Elternhäuser in der Präventionsarbeit unterstützt.

Beide Projekte sollen den Kindern auf spielerische Weise die Gefahren auf dem Heimweg vom Kindergarten oder der Schule aufzeigen und die Kinder im Umgang mit Fremden sensibilisieren. Die Kinder sollen lernen, ein gesundes Misstrauen gegenüber Menschen zu entwickeln, die sie nicht kennen. Das Maskottchen „Policat“ ist mittlerweile zu einer bekannten Identifikationsfigur geworden.
Landrat Sieghardt Rydzewski beglückwünschte Steffen Gründel und dankte ihm für seinen engagierten und unermüdlichen Einsatz. „Nachdem Steffen Gründel für sein außergewöhnliches Engagement bereits im Landkreis mit der „Goldenen Ehrennadel“ ausgezeichnet wurde, freut mich die Ehrung als „Thüringer des Monats“ natürlich sehr. Auf diese Weise werden die Projekte noch mehr bekannt und kommen hoffentlich noch vielen Kindern zugute“, so der Landrat.

Alle zwölf Bürger, die im Laufe des Jahres mit dem Titel „Thüringer des Monats“ geehrt werden, haben am Jahresende die Chance, im Rahmen eines Internet-Votings auf www.mdr.de „Thüringer des Jahres 2012“ zu werden.

Text und Foto: Kerstin Gabler, Landratsamt Altenburger Land Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit

Quelle: Amtsblatt Altenburger Land Nr. 04/10 – Nichtamtlicher Teil – S. 4

Überraschung in der Mittagspause

Polizeibeamter Steffen Gründel wird für seinen Einsatz gegen sexuellen Missbrauch als Thüringer des Monats geehrt

Altenburg. Der Mitteldeutsche Rundfunk und die Thüringer Ehrenamtsstiftung küren regelmäßig den Thüringer des Monats. Im Februar ging die Auszeichnung nach Altenburg. Polizist Steffen Gründel erhielt sie am Mittwoch, weil er sich seit Jahren ehrenamtlich mit verschiedenen Projekten gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern engagiert.
Als sich die Tür zum Rathaussaal im Landratsamt am Mittwoch öffnete, kam Steffen Gründel aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Zahlreiche Medienvertreter hielten ihre Kameras auf den Polizisten, zwei Fernsehkameras filmten, wie der Altenburger allmählich realisierte, dass alle nur wegen ihm gekommen waren. Schnurstracks lief Regina Lang, MDR-Mitarbeiterin in Erfurt, auf Steffen Gründel zu und gratulierte ihm zu seiner Ehrung. „Wir haben vor ein paar Monaten eine E-Mail bekommen, in der stand, wie sehr Sie sich in Ihrem Landkreis gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern engagieren. Da wir der Meinung sind, dass sie Großes leisten und sich noch viel mehr um dieses Thema gekümmert werden müsste, wollen wir Sie heute zum Thüringer des Monats auszeichnen.“
Steffen Gründel nahm überrascht und sichtlich stolz die Urkunde entgegen. „Das ist ja eine ungewöhnliche Mittagspause. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, aber vielen Dank“, so der Polizist.
Steffen Gründel ist einer von zwölf Thüringern, die in diesem Jahr ausgezeichnet werden. Im Dezember wird über eine Telefon- und Internetabstimmung entschieden, wer sich Thüringer des Jahres nennen darf und eine Summe von 2000 Euro für sein Projekt erhält.

 

Steffen Gründel freut sich über seine Urkunde, die er für sein jahrelanges, ehrenamtliches Engagement erhält.

Steffen Gründel freut sich über seine Urkunde, die er für sein jahrelanges, ehrenamtliches Engagement erhält.

Text und Foto: Monique Pucher

OVZ vom 02.03.12, S. 11

Steffen Gründel aus Altenburg wird Thüringer des Monats

Steffen Gründel aus Altenburg ist der Thüringer des Monats Februar. Nominiert wurde er von der Ehrenamtsstiftung für sein Engagement gegen sexuellen Missbrauch.

 

Steffen Gründel wird "Thüringer des Monats". Foto: privat

 

Altenburg. Steffen Gründel aus Altenburg ist der Thüringer des Monats Februar. Er war der Ehrenamtsstiftung vorgeschlagen worden, weil er sich gemeinsam mit seiner Frau seit über fünf Jahren ehrenamtlich mit den Präventionsprojekten „Nina und der Fremde“ sowie „Policat rät: Nicht nur Schokolade“ gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern einsetzt und Kindergärten, Schulen und Elternhäuser in der Präventionsarbeit unterstützt. Beide Projekte sollen den Kindern auf spielerische Weise die Gefahren auf dem Heimweg vom Kindergarten oder der Schule aufzeigen und die Kinder im Umgang mit Fremden sensibilisieren. Die Kinder sollen lernen, ein gesundes Misstrauen gegenüber Menschen zu entwickeln, die sie nicht kennen. Das Maskottchen „Policat“ ist mittlerweile zu einer bekannten Identifikationsfigur geworden. Gründel war bereits mit der Goldenen Ehrennadel des Landkreises ausgezeichnet worden.

 

03.03.12 / OTZ

Steffen Gründel ist Thüringer des Monats

Steffen Gründel (l.) ist Thüringer des Monats. Landrat Sieghardt Rydzewski beglückwünscht ihn zu dieser Auszeichnung. Foto: frb

Steffen Gründel (l.) ist Thüringer des Monats. Landrat Sieghardt Rydzewski beglückwünscht ihn zu dieser Auszeichnung. Foto: frb

Altenburg (frb). Mit seinen Projekten „Nina und der Fremde“ und „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ und der damit verbundenen Präventionsarbeit gegen den sexuellen Mißbrauch von Kindern wurde am vergangenen Mittwoch im Landratsamt der Altenburger Polizist Steffen Gründel zum „Thüringer des Monats Februar“ ernannt.

In dieser gemeinsamen Aktion von MDR 1 RADIO THÜRINGEN, dem THÜRINGEN JOURNAL und der Thüringer Ehrenamtsstiftung wurde dem 57-Jährigen diese besondere Ehrung zuteil, der durch seine ehrenamtliche Arbeit Außergewöhnliches geleistet hat und sich für Kinder und deren Schutz einsetzt. Den Vorschlag, Steffen Gründel zu ehren, machte Anfang Februar Susann Seifert aus Rositz. In einem dreiseitigen Brief an die Jury der Ehrenamtsstiftung unterstrich sie die besonderen Verdienste. „Mit dem 2006 ins Leben gerufene Präventionsprojekt ,Nina und der Fremde‘ rief er ein nachhaltiges Projekt ins Leben, dessen Sinn ganz im Gemeinwohl aber besonders zum Schutz unserer Kinder dient“, so Seifert. „Ich bin selbst Mutter und befürworte dieses Projekt in jeglicher Hinsicht.“ Zusammen mit seiner Frau Walburga Gründel-Syring entwickelt Steffen Gründel seine Präventionsmaterialien und Werkzeuge kontinuierlich weiter und bringt alle notwendigen finanziellen Mittel dafür selbst auf, begründet sie ihren Vorschlag weiter. Als ehrenamtlich Tätiger kann Gründel, der hauptberuflich als Polizist arbeitet, auf fachlich fundiertes Wissen zurückgreifen und so seinen Beruf auch über die Grenzen seines Dienstes hinweg leben. So schrieb er u. a. ein Drehbuch für das Präventionsvideo „Nina und der Fremde“ und das passende Kniebuch, eine Handreichung für Pädagogen zum Thema „Sexueller Missbrauch an Kindern – Eine Gefahr auf dem Schulweg – Erkennen und vorbeugen“, fertigte themenbezogene Overheadfolien, ein Leseheft und einen Präventionskalender und wirkte bei der Produktion des Liedes „Nina und der Fremde“ und eines „Mutmachlieds“ mit. Nach dem großen Erfolg des ersten Projekts rief er 2010 das Vorhaben „Policat rät: Nicht nur Schokolade“ ins Leben. Die engagierte Polizeikatze findet sich mittlerweile in vielen Kindertageseinrichtungen des Landkreises und ermutigt die Kinder im Ernstfall auch mal ihre Krallen auszufahren. Sie fungiert als Ratgeber und zeigt den Kindern auf spielerische Art, wie man sich aus unangenehmen und sogar gefährlichen Situationen befreit.

 

Quelle: KURIER vom 03.03.2012, S. 11

Würdigung ehrenamtlichen Engagements anläßlich des Neujahrsempfangs der Stadt Altenburg

 

Auszeichnung mit der Goldenen Ehrennadel des Landkreises Altenburger Land

Übergabe der Ehrenurkunde durch den Landrat Herrn Sieghardt Rydzewski, links im Bild Herr Karsten Schalla (ehrenamtlicher Beigeordneter) Foto: Steffen Gründel

 

Gruppenfoto der 26 ausgezeichneten Ehrenamtlichen Foto: Steffen Gründel

Gruppenfoto der 26 ausgezeichneten Ehrenamtlichen Foto: Steffen Gründel

Urkunde Steffen Gründel

Urkunde Walburga Gründel-Syring mit Pin

„Policat“ im neuen Outfit

Steffen Gründel mit Policat vor der Firma Steiner - Quelle: Privat

Steffen Gründel mit Policat vor der Firma Steiner – Quelle: Privat

Altenburg. In einigen Bundesländern unserer Republik tragen Polizeibeamte schon die neue blaue Uniform. Ebenso erscheint die Thüringer Polizei schon seit längerer Zeit im neuen Gewand. Das sahen auch die Kinder im Altenburger Land. Somit war das 150 cm große Plüschtier „Policat“ in seinen Präventionseinsätzen in der alten Bekleidung nicht mehr up to date. Policat verlangte auch nach dem neuen Outfit. Was lag nun näher, als dass sich das Policat-Team mit der Herstellerfirma, der Steiner GmbH Spielwarenfabrik Georgenthal in Verbindung setzte, um das Maskottchen umzuziehen.

Am Freitag, dem 02.09.2011, gegen 11.00 Uhr war es soweit. Das Plüschtier „Policat“ traf zur Neueinkleidung in Georgenthal ein. Walburga Gründel-Syring und Steffen Gründel – beide Mitarbeiter des Präventionsprojektes gegen sexuellen Missbrauchs an Kindern „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ – wurden von der Geschäftsführerin der Fa. Steiner GmbH Spielwarenfabrik, Frau Susanne Bier, persönlich empfangen. Chefdesignerin Antje Zahl nahm sich des im Februar 2008 in dieser Firma hergestellten Plüschtieres an und gestaltete die neue „blaue“ Uniform. Dazu wurde Policat „nackig“ gemacht und erst einmal auf etwaige Blessuren fachmännisch untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Kopf von Policat etwas ausgerichtet werden musste. Durch die vielen Streicheleinheiten war mit der Zeit der Hals leicht deformiert und musste etwas ausgestopft werden. Danach wurde das Plüschtier neu eingekleidet. Ein gestickter Button mit dem Namen der Homepage www.policat.de oberhalb der linken Brusttasche ziert jetzt das neue blaue Hemd. Die Fa. Steiner GmbH Spielwarenfabrik schneiderte eine dunkelblaue Hose nach Maß mit praktischen Reißverschlüssen. Somit kann künftig auch die Hose gereinigt werden, falls dies einmal nach den Einsätzen notwendig sein sollte.

Desweiteren übergab Steffen Gründel der Geschäftsführerin der Fa. Steiner GmbH Spielwarenfabrik themenbezogenes Material zur Information der Firmenmitarbeiter, um den präventiven Charakter des Plüschs „Policat“ für den Hersteller einmal mehr zu unterstreichen.

Künftig wird das Plüschtier „Policat“ vom Oktober bis Dezember 2011 im Kindergarten Treben zu finden sein. Das Mehrgenerationenhaus des ZFC Meuselwitz e.V. (MGH) ist hier mit Sozialpädagogin Tanja Noll unterwegs.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.policat.de

Steffen Gründel

 

Quelle: http://abg-net.de/index.php?id=197&tx_ttnews[tt_news]=14051&tx_ttnews[backPid]=255&cHash=9dae3c2911  vom 04.10.2011