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Präventionsprojekt „Policat“ gegen sexuellen Missbrauch in der Kita Bärenstark Altenburg. „Hilfe, Hilfe“, „Fass mich nicht an“, „Hau ab“: Mit diesen Sätzen haben 24 Kinder der Kita Bärenstark des Klinikums Altenburger Land in den vergangenen vier Wochen gelernt, sich gegen potenzielle Angreifer zu verteidigen. Die Vier- bis Sechsjährigen beteiligten sich an dem Präventionsprojekt „Policat – Kinder stark machen gegen sexuellen Missbrauch“. Vergangene Woche haben die Kleinen ein letztes Mal gezeigt, was sie geübt haben. Danach erhielten die Steppkes als Auszeichnung ein Zertifikat. Vor den Augen des Projektleiters Steffen Gründel werden dabei verschiedene Situationen nachgestellt, in denen die Kinder richtig reagieren müssen. „Am Besten ist in jedem Fall, laut zu schreien“, empfiehlt der Polizei-Oberkommissar, der dieses Projekt vor drei Jahren in seiner Freizeit angeschoben hatte. „Wir sind absolut zufrieden, wie sich die Kinder in speziellen Notsituationen verhalten. Jetzt muss es nur noch nachhaltig wirken“, sagt die Leiterin des Betriebskindergartens Klinikum Altenburger Land, Haike Gibisch. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kita an dem Projekt teilgenommen. „Die Vorschulkinder, die schon zum zweiten Mal mit dabei sind, achten jetzt im Alltag vielmehr auf Menschen, die sich auffällig verhalten. Vor Kurzem stand beispielsweise ein Mann am Zaun. Gleich kamen die Kinder zu uns und berichteten davon.“ Auch die Eltern befürworten das Projekt. „Kein Elternteil möchte, dass die eigenen Kinder Gewalt erfahren. Deswegen finde ich dieses spielerische Vermitteln von Verhaltensweisen sehr wichtig“, meint Sebastian Dähne. „Es ist erschreckend, was man so in den Nachrichten liest, deswegen finde ich das Engagement der Kindergartens klasse“, fügt Claudia Krist hinzu. Das Projekt begleitet der Weiße Ring Altenburger Land, die Anlaufstelle für Menschen, die bereits Gewalt erfahren mussten und betreut werden. „Die Anzahl der Opfer krimineller Handlungen steigt jährlich“, berichtet Elke Hörügel, Außenstellenleiterin vom Weißen Ring. Wo sonst rund 65 Opfer betreut wurden, waren es im vergangenen Jahr 86. „Ein Drittel davon sind sexuell missbraucht oder genötigt worden.“ Bereits in diesem Jahr sind der Hilfsorganisation 16 Fälle bekannt, sechs davon wegen sexuellen Missbrauchs. „Das ist nur die Dunkelziffer“, warnt Elke Hörügel und verdeutlicht: „Die Übergriffe passieren vor unserer eigenen Haustür. Umso wichtiger sind solche Projekte, um potenzielle Straftäter abzuschrecken.“ Auf das Maskottchen Policat, die Magnettafel und die Bilderwürfel warten schon die nächsten Kinder: Die Kita Am Finkenweg in Schmölln beginnt das Projekt als nächstes. Annett Böhm Quelle: OVZ vom 07.04.11
![]() Der 5-jährige Kevin und die 6-jährige Stella mit dem Maskottchen „Policat“. Lesen Sie dazu auf Seite 2. Foto: frb Altenburg (frb). Dass Kinder nicht mit Fremden mitgehen sollen oder nie in das Auto eines Fremden einsteigen sollen, versuchen Eltern ihren Kindern bereits im Kindergartenalter beizubringen. Unterstützung erhalten sie jetzt von Kindergärten im Altenburger Land, die am Präventionsprojekt „Nina und der Fremde“ teilnehmen. Der Initiator des Projektes und Polizist Steffen Gründel will mit Hilfsmitteln, wie Magnettafel, Kniebuch und der Plüschkatze Policat die Kinder zu einem gesunden Misstrauen gegenüber Fremden erziehen. „Sie sollen lernen, nicht mit ihnen mitzugehen und in Gefahrensituationen ‘Nein’ sagen zu können“, berichtet Gründel, der das Projekt ehrenamtlich begleitet und auch sonst viel Zeit in das Vorhaben steckt. „Insgesamt 927 Stunden Arbeit habe in das Schreiben des Drehbuchs investiert“, sagt er stolz. „2007 ist dazu ein Video entstanden und ein Musikpädagoge schrieb sogar ein Lied.“ Dass die Kinder begeistert bei der Sache sind, weiß auch Haike Gibisch, Leiterin des Kindergarten „Bärenstark“, der das Projekt bereits im zweiten Jahr in Folge durchführt. „Die Kinder üben zirka 4 Wochen lang, wie sie sich in bedrohlichen Situationen verhalten sollen, sehen gemeinsam Bilder an, singen Lieder und spielen Rollenspiele“, erzählt die Leiterin. „Bei einem Abschlusstest müssen die Kinder das Gelernte anwenden und unter Beweis stellen.“ Dazu übt Steffen Gründel mit den Mädchen und Jungen schon einmal den Ernstfall. Wie z. B. eine ablehnende Reaktion aussieht, wenn ein Fremder ein Nintendo schenken will. Auch im Mehrgenerationenhaus des ZFC Meuselwitz und in der Kita „Am Finkenweg“ in Schmölln wird das Präventionsangebot angenommen. Für die Zukunft erhofft sich Gründel, dass noch mehr Kindergärten am Projekt teilnehmen und die Kinder für die Zukunft stark gemacht werden. ![]() Die vier- bis sechsjährigen Kinder vom Kindergarten „Bärenstark“ lernen Situationen kennen, die eine Bedrohung für sie darstellen könnten. Spielerisch und mit entsprechend pädagogischem Material wird die Beobachtungsgabe der Kinder geschult. Foto: frb Quelle: Kurier 02.04.2011 Seit Beginn des Aktionsprogrammes Mehrgenerationenhaus im Jahr 2008 wurden bereits bestehende Freizeit- und Sportangebote unseres Trägers ZFC Meuselwitz e.V. um Maßnahmen mit Schwerpunkten (Weiter)Bildung, Berufsorientierung, Hilfe beim Einstieg ins Berufsleben, Familienunterstützung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Prävention für eine Zielgruppe aus Jung und Alt erweitert. Im Vordergrund des Projektteils „Gewaltprävention“ steht die Vernetzung mit Trägern im Kinder- und Jugendbereich, mit Dienststellen der Polizeiinspektion aber auch mit Vereinen und Bildungsträgern, um durch gemeinsames Handeln Kinder und Jugendliche vor möglichen Straftaten zu schützen und gleichzeitig Eltern Betreuungshilfen zu bieten. Immer wiederkehrende Ereignisse zu Sexualverbrechen an Kindern, aber auch Vorkommnisse im Freizeitverhalten von Jugendlichen belegen den notwendigen Handlungsbedarf. Seit Januar diesen Jahres wurde das Projekt „Nina und der Fremde“ – ein Präventionsangebot zum sexuellen Missbrauch an Kindern – in die Aktivitäten des Mehrgenerationenhauses wieder aufgenommen. Teilnehmer des Angebotes sind momentan 5 bis 6-jährige Vorschulkinder der Kindertagesstätten der Nordregion. Um dem steigenden Interesse anfragender Kindereinrichtungen gerecht zu werden, wurden zwei kompetente Fachkräfte der Innova Sozialwerk e.V. Altenburg beauftragt. Kinder rechtzeitig für mögliche Gefahren zu sensibilisieren, eigene Gefühle zu erkennen und zu deuten, Unsicherheit zu überwinden, bewusst „Ja“ und „Nein“ zu sagen sowie zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden, ist das Hauptanliegen der Psychologin Nadja Keller sowie der Sozialpädagogin Tanja Noll. Die Eltern werden vor und zum Abschluss des Kurses über die Inhalte und die Arbeit mit den Kindern informiert und werden angeregt, die wertvollen Hinweise im täglichen Umgang mit ihren Kindern anzuwenden. Die Grundlage für die Arbeit bieten Kind gerechte und umfangreiche Lehrunterlagen zum Thema „Nina und der Fremde“, welche durch die Initiatoren Elterninitiative Altenburger Land e.V. dem Mehrgenerationenhaus kostenlos zur Verfügung gestellt worden sind. Kathrin Vollrath Meuselwitz, 16.03.2011 http://zfc.zliga.de/eznews.php?news=1238596362&nummer=1300282560 Altenburg. Mehrsprachig präsentiert sich seit Kurzem die Internetseite des Präventionsprojektes Policat. Wie die Altenburger Initiatoren des Projektes zur Vorbeugung des sexuellen Missbrauchs von Kindern mitteilten, sind die Willkommensseiten der Homepage inzwischen auf Englisch, Russisch, Spanisch und Vietnamesisch abrufbar. Insgesamt 26 Teams aus Altenburg, Weida, dem britischen Norwich sowie Barcelona hätten die Informationen übersetzt. Aus der Skatstadt waren Schüler des Lerchenberggymnasiums sowie des Friedrichgymnasiums an den Übersetzungen ins Englische und Russische beteiligt. “Die Schüler haben wirklich ganze Arbeit geleistet”, sagte Walburga Gründel, Mitarbeiterin von Policat aus Altenburg. “Wir sind sehr dankbar für die Zusammenarbeit mit den Gymnasien.” Völlig unkompliziert hätten sich auf Anfrage die Englischlehrerin Isolde Mäder sowie die Schulleitung bereit erklärt, die Übersetzungen in den Sprachunterricht zu integrieren. So wurden die Übersetzungen für 17 Schüler des Lerchenberggymnasiums Teil des Englischkurses 12/2. Als außerschulisches Projekt und somit in ihrer Freizeit hätten jeweils zwei Schüler von beiden Gymnasien den Einführungstext ins Russische übersetzt. Angeleitet wurden sie dabei von ihrer Russischlehrerin Sabine Brückler. “Die Schüler waren mit sehr viel Engagement dabei”, lobte Walburga Gründel die fleißigen Helfer. Nötig geworden waren die Übersetzungen, weil das Projekt auf seiner gefragten Homepage Besuche aus 26 Ländern verzeichnete, darunter auch aus Russland, Australien und Kenia. Allerdings seien die Besucher jeweils immer nur sehr kurz auf der Seite geblieben, da viele von ihnen kein deutsch verstehen würden. damit war die Idee geboren, einführende Informationen über das Projekt auch in anderen Sprachen anzubieten. “Wir wollen jedoch weniger die Menschen weltweit erreichen”, so die Projekt-Initiatorin. “Unser wichtigstes Anliegen ist es, auch für Mitbürger mit Migrationshintergrund im deutschsprachigen Raum Informationen zum Thema Prävention anzubieten.” Nun ist Walburga Gründel nach eigenen Angaben gespannt, wie sich die Besucherzahlen entwickeln: “Wir hoffen natürlich, dass die Menschen jetzt länger auf der Homepage bleiben und sich für unser Programm zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Kindern interessieren.” Im Rahmen des Projektes Policat üben Vorschulkinder sowie Kinder des Klassenstufen eins bis vier altersgerecht, wie sie sich vor Übergriffen schützen können. Wichtige Themen sind das Erkennen von gefährlichen Situationen und wie man mit ihnen umgeht. Quelle: Osterländer Volkszeitung vom 04.12.2010
Missbrauchs-Vorbeuge-Projekt in Kita Bärenstark beendet Altenburg. Eine grüne Plüschkatze in Polizeiuniform – die Policat – war vier Wochen lang Begleiter der Aktion „Nina und der Fremde“ (OVZ berichtete) in der Kindertagesstätte Bärenstark in Altenburg: Nun fand deren Abschlussveranstaltung zur Vorbeugung des sexuellen Missbrauchs von Kindern statt. Zwölf Sprösslinge zwischen vier und sechs Jahren konnten das Gelernte dem echten Polizeibeamten Steffen Gründel präsentieren – schließlich hatten sie in der Vorbereitungszeit gemeinsam Bilder angesehen, Lieder gesungen und Rollenspiele gespielt, um sich kindgerecht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dabei lernten sie Situationen zu erkennen, die eine Bedrohung darstellen könnten und wie sie sich in solchen zu verhalten haben. Nun galt es zu zeigen, was sie aus dieser Zeit mitgenommen haben: „Lass mich in Ruh‘; fass mich nicht an“, erklang es daraufhin mehrmals lauthals aus kindlichem Mund. Polizist und Initiator des Projekts, Steffen Gründel, übte den Ernstfall mit den Mädchen und Jungen. „Das kann man auch, ohne Gewaltszenen nachzustellen.“ So forderte er eine ablehnende Reaktion, wenn er als Fremder ein Spielzeug verschenken will und probte das schnelle Wegrennen und eben das laute Schreien um Hilfe. Einrichtungsleiterin Haike Gibisch ist begeistert, wie positiv die Kinder auf die Aktion reagiert haben und macht deshalb Pläne. „Wir wollen das Projekt jetzt jedes Jahr miteinbeziehen.“ Insa van den Berg Quelle: OVZ – 01.04.2010 Presseresonanz in der Klinikumszeitung Ausgabe 02/2010 ![]() Weißer Ring im Altenburger Land mit einer Ausstellung in der Museumsschenke des Knopfmuseums in Schmölln
Zum Tag des Kriminalitätsopferrs erinnert der Weiße Ring an Geschehnisse, Betreuungserfahrungen und Schwachstellen. Eine Ausstellung im Knopfmuseum unterstreicht das Anliegen dun die Notwendigkeit zur Hilfe für Betroffene.
Zum Tag der Kriminalitätsopfer, der alljährlich am 22. März im Kalender steht, fand am Montag eine Veranstaltung im Schmöllner Knopfmuseum statt. Elke Hörügel, die Außenstellenleiterin des Weißen Rings im Altenburger Land, hatte eingeladen. Gekommen waren erfreulich viele. Denn der Tag soll aufmerksam machen auf die vielen Kriminalitätsopfer. Gerade beim Weißen Ring trifft das Motto Tue Gutes und rede darüber nicht unbedingt zu. Die Mitarbeiter des Vereins sind sehr rührig, gerade hier im Altenburger Land, doch geredet wird über ihre Arbeit viel zu wenig. Es ist ein schwieriges Thema, denn manche Betroffene möchte nicht in die Öffentlichkeit treten. Und die Kinder und Jugendlichen, so sagte es Vizelandrätin Christine Gräfe (CDU), sollten auch vor der Bloßstellung in der Öffentlichkeit geschützt werden, damit sie nicht auch noch ihr Leben lang als Gebrandmarkte überstehen müssen. Der Tag solle auf die persönliche, rechtliche und wirtschaftliche Situation jener Menschen hinweisen, die durch Gewalt geschädigt wurden und die Solidargemeinschaft stärken. Was da täglich zu sehen und zu lesen ist, ist nicht weit entfernt, sondern geschieht auch in unserem Landkreis, verwies Elke Hörügel auf die ganz alltägliche Situation. Im Altenburger Land liegt der Schwerpunkt der Arbeit der Mitglieder des Weißen Rings auf der Betreuung sexuell missbrauchter Kinder und Jugendlicher. Das und häusliche Gewalt stehen bei der Kriminalitätsopferbetreung im Landkreis an erster Stelle. Vor sieben Jahren, als Elke Hörügel den Vorsitz im Weißen Ring übernahm, gab es drei Mitarbeiter. Mittlerweile hat sie 16 ehrenamtliche Mitstreiter. Im vergangenen Jahr haben sie im Landkreis in über 4000 Stunden insgesamt 59 Kriminalitätsopfer betreut. Die Helfer sind sich einig, dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches größer ist. Viele Opfer scheuen sich noch immer, Rat beim Weißen Ring zu suchen. Die Arbeit ist nur möglich durch viele, viele Spenden. Im vergangenen Jahr hat der Weiße Ring im Altenburger Land über 45 000 Euro in Beratung, in Anwälte und psychologische Betreuung der Opfer gesteckt. Ohne die großen Sponsoren VR-Bank und Sparkasse sowie die zahlreichen kleineren Spenden wäre diese Arbeit sonst gar nicht möglich, so Elke Hörügel, die damit zugleich aufmerksam machen wollte, dass es immer wieder weiterer Spenden bedarf. Die zehnjährige Hanna Meinhardt eröffnete gestern nachmittag mit einem Stück für Violine die Feierstunde. Die Gymnasiastinnen Laura Britze und Ann-Kathrin Schatzl sorgten mit ihren Gedichten, in denen sexuell missbrauchte Kinder später als Erwachsene ihe Gefühlswelt beschrieben, auch emotional für den richtigen Einstieg in ein Thema, das in der Nachbarschaft präsent sein kann. Ulrike Grötsch / 23.03.10 / OTZ
Mehrgenerationenhaus in Meuselwitz führt Projekt „Nina und der Fremde“ in diesem Jahr fort Meuselwitz. In den zurückliegenden Monaten fand im Mehrgenerationenhaus (MGH) des ZFC Meuselwitz das Projekt „Nina und der Fremde“ – ein Präventionsangebot zum sexuellen Missbrauch an Kindern – statt. Teilnehmer waren unter anderem die Vorschulkinder des Kindergartens „Sebastian Kneipp“ aus Mumsdorf sowie die Johanniter-Kindertagesstätte Sonnenkäfer in Meuselwitz.
Quelle: Osterländer Volkszeitung, 07.01.2010 Meuselwitz. Von Anfang Oktober bis Mitte Dezember fand im Rahmen der Aktivitäten des Mehrgenerationen- hauses (MGH) des ZFC Meuselwitz das Projekt „Nina und der Fremde“ – ein Präventionsangebot zum sexuellen Missbrauch an Kindern – statt. Teilnehmer sind momentan die Vorschulkinder des Kindergartens „Sebastian Kneipp“ Mumsdorf sowie die Johanniter-Kindertagesstätte „Sonnenkäfer“ in Meuselwitz. Quelle: ABG-Net.de – Mehrgenerationenhaus organisiert Kurs zur Gewaltprävention – 19.12.2009 Meuselwitz. Im Vordergrund der Arbeit des Mehrgenerationenhauses des ZFC Meuselwitz steht die Vernetzung mit Trägern im Kinder- und Jugendbereich, mit Dienststellen der Polizeiinspektion, mit Vereinen und Bildungsträgern, aber auch mit Unternehmen, um u.a. durch gemeinsames Handeln Kinder und Jugendliche vor Straftaten zu schützen. Die aktuellen Ereignisse zu Sexualverbrechen zeigen, dass auch hier akuter Handlungsbedarf besteht. Mit Hilfe umfangreicher Lehrmaterialien zu „Nina und der Fremde“, welche dem Mehrgenerationenhaus von der Elterninitiative Altenburger Land kostenfrei zur Verfügung gestellt worden sind, soll kindgerecht die Eigeninitiative des Kindes zum Selbstschutz gefördert und mit hoher Sensibilität auf Gefahrensituationen aufmerksam gemacht werden. Am 03.06.09 fand die Auftaktveranstaltung zum Gewaltpräventionsprojekt „Nina und der Fremde“ mit angehenden Schulkindern der Johanniter Kindertagesstätte „Sonnenkäfer“ im Mehrgenerationenhaus statt. Neugierige Augenpaare richteten sich auf die Ausführungen des Sozialpädagogen, Herrn Michael Rühlmann, mit dessen Hilfe die Vorschulkinder aus regionalen Kindertagesstätten im Laufe des Jahres auf diesem Gebiet Aufklärung erfahren sollen. Auf Grundlage der pädagogischen Handreichung der Initiatoren und in Abstimmung mit den Eltern wurde ein Ablaufplan umgesetzt, der vergangenen Mittwoch mit
begann. Ein kindgerechtes Herangehen an dieses Thema ist das Ziel. Die erste Zusammenkunft zeigt, dass dies sehr gut gelungen ist. In Zusammenarbeit mit den Initiatoren, Eltern, Betreuern und mit professioneller Begleitung durch die Bildungseinrichtung des ifw Günther-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH wird dieses Projekt fortgeführt. Kathrin Vollrath Quelle: Amtsblatt Altenburger Land, 11.06.2009 |
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