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Policats råd: “Ikke bare sjokolade!” – Åsted, “bussholdeplass”
Et terningspill med temaet „Ikke rør meg, det er min kropp!“
Forklaring – kort og konsist
Mitt barn ville aldri gjort det! „Aldri godta noe fra en fremmed!“ Og „Følg aldri med en fremmed!“. Hver dag forteller jeg dette til mine barn, er det nok?
Ved å bruke den magnetiske tavla „Policats råd: “Ikke bare sjokolade!“ i førskolen eller i småskolen, kan man, på barnets eget nivå, med lytting, fortelling og visuell kommunikasjon, påpeke mulige farer.
Dette fremmer barnas fokus på og deres oppmerksomhet rundt disse farene, og de vil oppnå læring som kan forandre deres adferd. Man trener deres evne til å si NEI! Gjennom dette arbeidet bidrar man til forebygging av fremtidige overgrep.
Refleksjoner rundt undervisningsmetodene
Ved hjelp av denne magnettavla kan barna aktivt være involvert i forebyggende leksjoner som dekker temaene „Ikke følg med fremmede“ eller „Ikke aksepter gaver fra en fremmed». Ved hjelp av et innbilt åsted, „bussholdeplass“ gjenskaper man en scene der en fremmed ønsker å gi et barn en gave. Hvorfor skulle han ønske å gjøre dette?
 Fremside
 Bakside
Hvordan jobber vi med magnettavla?
Spilleregler:
Barnet kaster en rød terning for å velge et bilde fra kategorien „Mulige gaver“ og deretter plasseres den relevante magnetiske brikken på det røde feltet med utropstegn. Dette betyr at den fremmede har tilbudt barnet en gave, og noe har skjedd.
Først når noe har skjedd kan Policat gi råd. For at dette skal skje, må barnet kaste en blå og grønn terning, og sette den tilsvarende magnetiske brikken på den blå og grønne firkanten med spørsmålstegn:
Oppgave: Diskuter situasjonen på åstedet.
Den gule pilen (for å påpeke spor på åstedet) skal brukes for en mer detaljert beskrivelse av åstedet. Funksjoner og særegenheter på åstedet markeres en etter en, og på den måten blir man gjort oppmerksom på f.eks fartsstripene av bildekk (her sorte striper på grunn av tap av gummi), busstopp-skiltet, busskuret, busker i nærheten, veibanen (her: asfalt), fortauet (her: en rad av rektangulære steiner) og mye annet.

Utstyr:
• 6 magnetiske brikker med rød ramme og bilder av „mulige gaver eller fristelser“, potensielle gjerningsmannen
• 1 rød terning med bilder av „mulige gaver eller fristelser“
• 4 magnetiske brikker med grønn ramme og bilder av „Hva bør man gjøre?“
• 2 magnetiske brikker med blå ramme med indikasjon „Hva man ikke bør gjøre!”
• 1 blå og grønn terning med bilder av „Hva bør man gjøre?“ (grønn ramme) og „Hva man ikke bør gjøre!“ (blå ramme)
• En gul pil (for å markere mulige spor på åstedet)
Oversatt av Randi Sandstad
Präventionsprojekt „Policat“ gegen sexuellen Missbrauch in der Kita Bärenstark
Altenburg. „Hilfe, Hilfe“, „Fass mich nicht an“, „Hau ab“: Mit diesen Sätzen haben 24 Kinder der Kita Bärenstark des Klinikums Altenburger Land in den vergangenen vier Wochen gelernt, sich gegen potenzielle Angreifer zu verteidigen.
Die Vier- bis Sechsjährigen beteiligten sich an dem Präventionsprojekt „Policat – Kinder stark machen gegen sexuellen Missbrauch“. Vergangene Woche haben die Kleinen ein letztes Mal gezeigt, was sie geübt haben. Danach erhielten die Steppkes als Auszeichnung ein Zertifikat.
Vor den Augen des Projektleiters Steffen Gründel werden dabei verschiedene Situationen nachgestellt, in denen die Kinder richtig reagieren müssen. „Am Besten ist in jedem Fall, laut zu schreien“, empfiehlt der Polizei-Oberkommissar, der dieses Projekt vor drei Jahren in seiner Freizeit angeschoben hatte.
„Wir sind absolut zufrieden, wie sich die Kinder in speziellen Notsituationen verhalten. Jetzt muss es nur noch nachhaltig wirken“, sagt die Leiterin des Betriebskindergartens Klinikum Altenburger Land, Haike Gibisch. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kita an dem Projekt teilgenommen. „Die Vorschulkinder, die schon zum zweiten Mal mit dabei sind, achten jetzt im Alltag vielmehr auf Menschen, die sich auffällig verhalten. Vor Kurzem stand beispielsweise ein Mann am Zaun. Gleich kamen die Kinder zu uns und berichteten davon.“
Auch die Eltern befürworten das Projekt. „Kein Elternteil möchte, dass die eigenen Kinder Gewalt erfahren. Deswegen finde ich dieses spielerische Vermitteln von Verhaltensweisen sehr wichtig“, meint Sebastian Dähne. „Es ist erschreckend, was man so in den Nachrichten liest, deswegen finde ich das Engagement der Kindergartens klasse“, fügt Claudia Krist hinzu.
Das Projekt begleitet der Weiße Ring Altenburger Land, die Anlaufstelle für Menschen, die bereits Gewalt erfahren mussten und betreut werden. „Die Anzahl der Opfer krimineller Handlungen steigt jährlich“, berichtet Elke Hörügel, Außenstellenleiterin vom Weißen Ring. Wo sonst rund 65 Opfer betreut wurden, waren es im vergangenen Jahr 86. „Ein Drittel davon sind sexuell missbraucht oder genötigt worden.“
Bereits in diesem Jahr sind der Hilfsorganisation 16 Fälle bekannt, sechs davon wegen sexuellen Missbrauchs. „Das ist nur die Dunkelziffer“, warnt Elke Hörügel und verdeutlicht: „Die Übergriffe passieren vor unserer eigenen Haustür. Umso wichtiger sind solche Projekte, um potenzielle Straftäter abzuschrecken.“ Auf das Maskottchen Policat, die Magnettafel und die Bilderwürfel warten schon die nächsten Kinder: Die Kita Am Finkenweg in Schmölln beginnt das Projekt als nächstes. Annett Böhm
Quelle: OVZ vom 07.04.11
 Der 5-jährige Kevin und die 6-jährige Stella mit dem Maskottchen „Policat“. Lesen Sie dazu auf Seite 2. Foto: frb
Altenburg (frb). Dass Kinder nicht mit Fremden mitgehen sollen oder nie in das Auto eines Fremden einsteigen sollen, versuchen Eltern ihren Kindern bereits im Kindergartenalter beizubringen. Unterstützung erhalten sie jetzt von Kindergärten im Altenburger Land, die am Präventionsprojekt „Nina und der Fremde“ teilnehmen. Der Initiator des Projektes und Polizist Steffen Gründel will mit Hilfsmitteln, wie Magnettafel, Kniebuch und der Plüschkatze Policat die Kinder zu einem gesunden Misstrauen gegenüber Fremden erziehen. „Sie sollen lernen, nicht mit ihnen mitzugehen und in Gefahrensituationen ‚Nein‘ sagen zu können“, berichtet Gründel, der das Projekt ehrenamtlich begleitet und auch sonst viel Zeit in das Vorhaben steckt. „Insgesamt 927 Stunden Arbeit habe in das Schreiben des Drehbuchs investiert“, sagt er stolz. „2007 ist dazu ein Video entstanden und ein Musikpädagoge schrieb sogar ein Lied.“ Dass die Kinder begeistert bei der Sache sind, weiß auch Haike Gibisch, Leiterin des Kindergarten „Bärenstark“, der das Projekt bereits im zweiten Jahr in Folge durchführt. „Die Kinder üben zirka 4 Wochen lang, wie sie sich in bedrohlichen Situationen verhalten sollen, sehen gemeinsam Bilder an, singen Lieder und spielen Rollenspiele“, erzählt die Leiterin. „Bei einem Abschlusstest müssen die Kinder das Gelernte anwenden und unter Beweis stellen.“ Dazu übt Steffen Gründel mit den Mädchen und Jungen schon einmal den Ernstfall. Wie z. B. eine ablehnende Reaktion aussieht, wenn ein Fremder ein Nintendo schenken will. Auch im Mehrgenerationenhaus des ZFC Meuselwitz und in der Kita „Am Finkenweg“ in Schmölln wird das Präventionsangebot angenommen. Für die Zukunft erhofft sich Gründel, dass noch mehr Kindergärten am Projekt teilnehmen und die Kinder für die Zukunft stark gemacht werden.
 Die vier- bis sechsjährigen Kinder vom Kindergarten „Bärenstark“ lernen Situationen kennen, die eine Bedrohung für sie darstellen könnten. Spielerisch und mit entsprechend pädagogischem Material wird die Beobachtungsgabe der Kinder geschult. Foto: frb
Quelle: Kurier 02.04.2011
Seit Beginn des Aktionsprogrammes Mehrgenerationenhaus im Jahr 2008 wurden bereits bestehende Freizeit- und Sportangebote unseres Trägers ZFC Meuselwitz e.V. um Maßnahmen mit Schwerpunkten (Weiter)Bildung, Berufsorientierung, Hilfe beim Einstieg ins Berufsleben, Familienunterstützung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Prävention für eine Zielgruppe aus Jung und Alt erweitert.
Im Vordergrund des Projektteils „Gewaltprävention“ steht die Vernetzung mit Trägern im Kinder- und Jugendbereich, mit Dienststellen der Polizeiinspektion aber auch mit Vereinen und Bildungsträgern, um durch gemeinsames Handeln Kinder und Jugendliche vor möglichen Straftaten zu schützen und gleichzeitig Eltern Betreuungshilfen zu bieten. Immer wiederkehrende Ereignisse zu Sexualverbrechen an Kindern, aber auch Vorkommnisse im Freizeitverhalten von Jugendlichen belegen den notwendigen Handlungsbedarf.
Seit Januar diesen Jahres wurde das Projekt „Nina und der Fremde“ – ein Präventionsangebot zum sexuellen Missbrauch an Kindern – in die Aktivitäten des Mehrgenerationenhauses wieder aufgenommen. Teilnehmer des Angebotes sind momentan 5 bis 6-jährige Vorschulkinder der Kindertagesstätten der Nordregion. Um dem steigenden Interesse anfragender Kindereinrichtungen gerecht zu werden, wurden zwei kompetente Fachkräfte der Innova Sozialwerk e.V. Altenburg beauftragt. Kinder rechtzeitig für mögliche Gefahren zu sensibilisieren, eigene Gefühle zu erkennen und zu deuten, Unsicherheit zu überwinden, bewusst „Ja“ und „Nein“ zu sagen sowie zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden, ist das Hauptanliegen der Psychologin Nadja Keller sowie der Sozialpädagogin Tanja Noll.
Die Eltern werden vor und zum Abschluss des Kurses über die Inhalte und die Arbeit mit den Kindern informiert und werden angeregt, die wertvollen Hinweise im täglichen Umgang mit ihren Kindern anzuwenden. Die Grundlage für die Arbeit bieten Kind gerechte und umfangreiche Lehrunterlagen zum Thema „Nina und der Fremde“, welche durch die Initiatoren Elterninitiative Altenburger Land e.V. dem Mehrgenerationenhaus kostenlos zur Verfügung gestellt worden sind.

Kathrin Vollrath
Projektleiterin
Meuselwitz, 16.03.2011
http://zfc.zliga.de/eznews.php?news=1238596362&nummer=1300282560
Das Projekt I „Nina und der Fremde“ und das Projekt II „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ sind ein Hilfsangebot zur körperlosen Verteidigung. Inhalt dieser Arbeit war und ist die Herstellung von Präventionswerkzeugen. Die Zielgruppe sind Pädagogen/Erzieher sowie Kinder und deren Familienangehörigen.
Seit Dezember 2006 fanden sich 73 Personen im Alter von 6 bis 78 Jahren aus dem In- und Ausland, die sich freiwillig selbst aktiv in diese Teamarbeit einbezogen haben.
Das hier vorgestellte Projekt I (Dezember 2006 bis Dezember 2008) war ein regionales Projekt im thüringischen Altenburger Land und ist abgeschlossen. Eine Analyse ergab, dass in dieses Projekt 927 Stunden Entwicklungsarbeit gesteckt wurden.
Das Projekt II wurde im Juni 2010 mit der Herstellung der Magnettafel abgeschlossen. Seit Juni 2011 stehen im Landratsamt Altenburger Land, Fachdienst Jugendarbeit/Kindertagesbetreuung je drei Magnettafeln und Plüschtiere den Kindereinrichtungen zur Ausleihe zur Verfügung.
Beide Projekte wurden in Anlehnung an die DIN 69901 ausgerichtet und sind aus privatem Vermögen finanziert. Bis zum jetztigen Zeitpunkt wurden 3.020 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit geleistet.
Verantwortlich für beide Projekte sind:
Steffen Gründel (geb. 1955 in Dresden)
Diplomverwaltungswirt (FH)
Polizeibeamter a. D.
Träger der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
- schrieb das Drehbuch für das Präventionsvideo „Nina und der Fremde“ 2006/07, welches später als Vorlage für das „Nina-Lied“ von einem Musikpädagogen Verwendung fand;
- schrieb das Kniebuch „Nina und der Fremde“ 2007;
- schrieb die Handreichung für Pädagogen zum Thema „Sexueller Missbrauch an Kindern – Eine Gefahr auf dem Schulweg – Erkennen und vorbeugen“ 2007;
- Entwicklung einer Magnettafel für Kinder „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ 2009;
- ist seit 2007 als Referent (im Ehrenamt) zu themenbezogenen Elternversammlungen und Weiterbildungsveranstaltungen für Erzieher in Kindertagesstätten unterwegs;
- schrieb ein Projektbuch „Unterwegs 2006-2012“ – Analyse und Referenzen zur bisher geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeit;
- wurde 2012 zum „Thüringer des Monats Februar 2012“ ausgezeichnet und am 15.12.2012 zum „Thüringer des Jahres 2012“ mit 27,64 % der bundesweit abgegebenen Stimmen gewählt;
- wurde im Juni 2012 für den Deutschen Engagementpreis nominiert;
- wurde im Dezember 2012 der 3. Preis des „Kommunalen Initiativpreises 2012“ im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung des KOPOFOR e. V. verliehen.
- Im Januar 2015 wurde unsere Homepage mit dem „WebAward 2014“ – ausgelobt durch den Köstritzer Unternehmerverein – ausgezeichnet.

Walburga Gründel-Syring (geb. 1954 in Altenburg)
Dipl.-Ing. Papierverarbeitungstechnik (FH)
war tätig als Auftragssachbearbeiterin in einer Druckerei
- ist Namensfinder (Urheber) für den Namen und das Plüschtier „Policat“;
- ist Lektor für die hier vorliegenden schulbuchbegleitenden Materialien;
- verantwortlich für die Gesamtkonzeption der Werke „Nina und der Fremde“ und „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“;
- verantwortlich für die Aktualisierung der Homepage.
Eine Leistung für Kinder
Im März 2008 wurde in Zusammenarbeit mit der Steiner GmbH Spielwarenfabrik Georgenthal/Thüringen das Plüschtier „Policat“ hergestellt. Nach einer Projektpräsentation finanzierte der aus Lumpzig (Altenburger Land) stammende Versicherungsfachmann Alexander Busch das 150 cm große Präventionsmaskottchen. Dadurch bekamen die durchgeführten Aktionen für Eltern und Kinder eine neue Qualität. Der pädagogische Inhalt des Projektes stieg sprunghaft an.
 Alexander Busch mit dem Plüschtier „Policat“ in Ronneburg
About us
The project “Nina and the Stranger” and the project II “Policat advises: Not just chocolate!” are to be seen as a helpful incentive to use none physical self defence. Subject of this work was and is the production of tools of prevention. This is aimed at teachers as well as children and their family members.
Since December 2006 73 people aged between 6 and 78 at home and abroad came together to voluntarily actively join the team.
The ‘project I’ presented here (December 2006 till December 2008) was a regional project in Thuringia, Altenburger Land and is now finished. An analysis has found that 927 hours of development work have been invested in this project.
‚Project II‘ was finished in June 2010 with the production of the magnetic board. Since June 2011, three sets consisting of the magnetic board and the soft toy are available for lending from the Landratsamt Altenburger Land, department of Youth/Child Day Care.
Both projects were produced closely adhering to DIN 69901 and have been privately financed. Up to now 3,020 hours of voluntary work has been done.
In charge of both projects are:
Steffen Gründel (born 1955 in Dresden)
Graduated in Public Management (university of applied science) / Diplomverwaltungswirt (FH)
policeman retired
Awarded the merit medal of the merit order of the Federal Republic of Germany
- wrote the script for the prevention video “Nina and the stranger” 2006/07, which was later used as a model for the “Nina-Song” by a music teacher;
- created the knee book “Nina and the Stranger” 2007;
- composed the hand-outs for teachers covering the subject “Sexual abuse of children – A potential threat on the way to school – Identify and prevent” 2007;
- developed a magnetic board for children “Policat advises: Not just chocolate!” 2009;
- has travelled as (unpaid) speaker to subject relevant parents’ evenings and training sessions for teachers in nursery schools since 2007;
- wrote a project booklet „On the road 2006-2012“ – analysis of and references to the hitherto achieved voluntary activities;
- was awarded „Thuringia Person of the Month February 2012“ as well as voted „Thuringia Person of the year 2012″ on 15/12/2012 with 27.64% of the overall votes casted in all of Germany;
- was nominated for the German Engagement Prize in June 2012;
- was awarded the third prize of the „Municipal Initiative Prize 2012“ at the yearly meeting of KOPOFOR e.V. in December 2012.
Walburga Gründel-Syring (born 1954 in Altenburg)
Engineer of Paper Conversion Technology (university of applied science) / Dipl.-Ing. Papierverarbeitungstechnik (FH)
was working as senior clerk order processing in a printing firm
- found the name (copyright owner of the name and the soft toy “Policat”);
- is the editor of all the available material which assist the school book;
- in charge of the complete concept of the works “Nina and the Stranger” and “Policat advises: Not only chocolate!”;
- in charge of updating the homepage.
An endevor for the benefit of children
In March 2008 the soft toy „Policat“ was created in cooperation with Steiner GmbH Spielwarenfabrik Georgenthal/Thuringia which also made it. Following a presentation of the project the insurance agent Alexander Busch from Lumpzig (Altenburger Land) made a donation to pay for the 150 cm high prevention mascot. Due to this all the undertaken campaigns achieved a new level of quality for the children and parents. The educational contents of the project rose in leaps and bounds.
 Alexander Busch with the soft toy „Policat“ in Ronneburg
Translated by Wolf-Richard Stolze DiplHdl
Für das Projekt-Team bietet sich die Gelegenheit, von Mai bis Oktober 2010 die Ergebnisse des gesamten Projektes im Schaufenster der Fa. Fotobild-Labisch in der Fußgängerzone in 04600 Altenburg zu präsentieren. Vielleicht wird dadurch die Präventionsarbeit mit Kindern noch mehr aktiviert.

Nach der Stippvisite bei der Veranstaltung vom Weißen Ring, Außenstelle Altenburger Land, in Schmölln kehrte Policat pünktlich zur Abschlussveranstaltung des Projektes „Nina und der Fremde“ in den Kindergarten „Bärenstark“ nach Altenburg zurück. Diesen Tag hatten Kinder und Erzieher schon mit Spannung erwartet. Die Kinder hatten ihre Eindrücke aus den voran gegangenen Tagen gezeichnet. Der große Vorraum des Kindergartens war mit dieser Bilderkette und weiteren themenbezogenen Details liebevoll geschmückt.
(Fotos: Kindergarten „Bärenstark“ Altenburg)
Die Abschlussveranstaltung wurde mit dem komplett gesungene Nina-Lied vor einem dazu eingeladenen echten Polizisten begonnen. In einem Verhaltenstest zeigten die Kinder, wie sie sich gegenüber einem Fremden verhalten. In unterschiedlicher Lautstärke wurde von den Kids dem Fremden klar gemacht: „Nein, fass mich nicht an, lass mich in Ruh!“.
Auch das Verhalten im Straßenverkehr, die Kenntnisse von Verkehrszeichen und die Besonderheit einer Fußgängerampel waren Inhalt an diesem Tag.
Zum Schluss nahm stolz jedes Kind das Teilnahme-Zertifikat „Nina und der Fremde“ entgegen.
 Policat-Zertifikat
Die fleißige Vorbereitung und professionelle Durchführung hatte sich gelohnt, und alle Teilnehmer waren aktiv in dieser Präventionsarbeit zur Gefahrenabwehr tätig.
 Weißer Ring im Altenburger Land mit einer Ausstellung in der Museumsschenke des Knopfmuseums in Schmölln
Zum Tag des Kriminalitätsopferrs erinnert der Weiße Ring an Geschehnisse, Betreuungserfahrungen und Schwachstellen. Eine Ausstellung im Knopfmuseum unterstreicht das Anliegen dun die Notwendigkeit zur Hilfe für Betroffene.
Zum Tag der Kriminalitätsopfer, der alljährlich am 22. März im Kalender steht, fand am Montag eine Veranstaltung im Schmöllner Knopfmuseum statt.
 Elke Hörügel, Vorsitzende des Weißen Ring im Altenburger Land
Elke Hörügel, die Außenstellenleiterin des Weißen Rings im Altenburger Land, hatte eingeladen. Gekommen waren erfreulich viele. Denn der Tag soll aufmerksam machen auf die vielen Kriminalitätsopfer. Gerade beim Weißen Ring trifft das Motto Tue Gutes und rede darüber nicht unbedingt zu. Die Mitarbeiter des Vereins sind sehr rührig, gerade hier im Altenburger Land, doch geredet wird über ihre Arbeit viel zu wenig. Es ist ein schwieriges Thema, denn manche Betroffene möchte nicht in die Öffentlichkeit treten. Und die Kinder und Jugendlichen, so sagte es Vizelandrätin Christine Gräfe (CDU), sollten auch vor der Bloßstellung in der Öffentlichkeit geschützt werden, damit sie nicht auch noch ihr Leben lang als Gebrandmarkte überstehen müssen. Der Tag solle auf die persönliche, rechtliche und wirtschaftliche Situation jener Menschen hinweisen, die durch Gewalt geschädigt wurden und die Solidargemeinschaft stärken. Was da täglich zu sehen und zu lesen ist, ist nicht weit entfernt, sondern geschieht auch in unserem Landkreis, verwies Elke Hörügel auf die ganz alltägliche Situation. Im Altenburger Land liegt der Schwerpunkt der Arbeit der Mitglieder des Weißen Rings auf der Betreuung sexuell missbrauchter Kinder und Jugendlicher. Das und häusliche Gewalt stehen bei der Kriminalitätsopferbetreung im Landkreis an erster Stelle. Vor sieben Jahren, als Elke Hörügel den Vorsitz im Weißen Ring übernahm, gab es drei Mitarbeiter. Mittlerweile hat sie 16 ehrenamtliche Mitstreiter.
 Polizeimaskottchen in einer Ausstellung des Weißen Rings im Altenburger Land in Schmölln
Im vergangenen Jahr haben sie im Landkreis in über 4000 Stunden insgesamt 59 Kriminalitätsopfer betreut. Die Helfer sind sich einig, dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches größer ist. Viele Opfer scheuen sich noch immer, Rat beim Weißen Ring zu suchen. Die Arbeit ist nur möglich durch viele, viele Spenden. Im vergangenen Jahr hat der Weiße Ring im Altenburger Land über 45 000 Euro in Beratung, in Anwälte und psychologische Betreuung der Opfer gesteckt. Ohne die großen Sponsoren VR-Bank und Sparkasse sowie die zahlreichen kleineren Spenden wäre diese Arbeit sonst gar nicht möglich, so Elke Hörügel, die damit zugleich aufmerksam machen wollte, dass es immer wieder weiterer Spenden bedarf. Die zehnjährige Hanna Meinhardt eröffnete gestern nachmittag mit einem Stück für Violine die Feierstunde. Die Gymnasiastinnen Laura Britze und Ann-Kathrin Schatzl sorgten mit ihren Gedichten, in denen sexuell missbrauchte Kinder später als Erwachsene ihe Gefühlswelt beschrieben, auch emotional für den richtigen Einstieg in ein Thema, das in der Nachbarschaft präsent sein kann.
Ulrike Grötsch / 23.03.10 / OTZ
- Thüringer Kultusministerium
- Landeselternsprecher für Grundschulen in Thüringen
- Schulamt Gera-Schmölln
- Landratsamt Altenburger Land
- Leiter von Kindertagesstätten
- Schulleiter von Grundschulen
- Beratungslehrer
- Elternbeiräte von Kindertagesstätten, Elternstammtische
- Weißer Ring e.V. in Thüringen
- Kinderbeauftragte der Stadt Chemnitz
- Stadt Chemnitz, Abteilungsleiterin Kindereinrichtungen
- Gothaer Versicherung in der Stadt Ronneburg
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